1930er Märchenholzbild Kunsttruhe Engel, Christbaumschmuck

1930er Kunsttruhe: Engel mit Christbaumschmuck, Handbemalt 24cm [EN] Angel with Christmas Tree Decoration

KUNSTTRUHE: Die meisten „Kunsttruhe“-Figuren haben keinen Stempel. Man erkennt sie aber an dem typischen Augenweiß und den eher einfachen Motiven; außerdem sind sie oft unzureichend fixiert, so dass die Farben leicht verwischen und die Augen häufig kaum noch erkennbar sind. Ein Holz-Häwelmann trägt den Firmenstempel: eine gezeichnete Truhe und das Wort „Kunsttruhe“; darüber steht ein weiteres, unleserliches Wort. Ein blondes Pappe-Aschenputtel mit langem Zopf hat zusätzlich noch folgenden Stempel: „ … statt Holz wird vorübergehend Pappe verwendet.“ Die Pappe-Figuren stammt vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg, als Materialmangel herrschte. Auf den frühen Figuren (wohl 1930er-Jahre) steht manchmal der Stempel „Handarbeit“, in alter deutscher Schrift. Markante Figuren von „Kunsttruhe“ sind zum Beispiel der Kerzenzwerg, das Sterntaler mit der roten Kappe, das vor einer Sternen-Tanne kniet, und ein ausschreitendes Hänschen Klein mit einem Stock quer unter dem Arm. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 KUNSTTRUHE: Most “Kunsttruhe” (Art Chest) figures do not have a stamp, but you can recognize them by the typical whites of their eyes and the rather simple motifs. In addition, they are often inadequately fixed, so the colors are easily blurred and the eyes are often barely visible. A wooden Häwelmann (Little Haverman) bears the company stamp: a drawn chest and the word “Kunsttruhe”; there is another illegible word above it. A blonde cardboard Cinderella with a long braid has a second stamp added: “… Cardboard is temporarily used instead of wood.” The cardboard plaque probably dates from the Second World War, when materials were scarce. The early figures (probably from the 1930s) sometimes have the stamp “Handarbeit,” in old German script. Striking figures from “Kunsttruhe” include the candle gnome, the Star Money girl with the red cap kneeling in front of a star fir tree, and a striding Hänschen Klein with a walking stick held across his body. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchenholzbild Niedersachsen-Kunst Aschenputtel, Ofenhocker, O-Mund

1930er Niedersachsen-Kunst: Breitformatiges Herd-Aschenputtel mit erstauntem Mund, Handbemalt 18×20cm [EN] Antique Stove Cinderella

NIEDERSACHSEN-KUNST: Dieser Hersteller hat in den 1930er und vielleicht auch noch in den frühen 1940er Jahren Märchen-Holzbilder produziert, aber auch Kindermotive und Zwerge. Sie wurden alle handbemalt. Auf vielen der Figuren kann man unten ein Grasbüschel sehen, und die Augen wurden mit braunem Bleistift gezeichnet, wie das auch bei Heller der Fall war. Vielleicht wurde die Werkstatt im Zweiten Weltkrieg ausgebombt? Ich kenne jedenfalls keine späteren Produkte dieses Herstellers. Weiß jemand mehr über Niedersachsen-Kunst? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] NIEDERSACHSEN-KUNST: This manufacturer produced many German Wall Figures in the 1930s and maybe in the early 1940s, too. Most of those wood plaques were the classic Brothers Grimm’s motifs, but there were also children and dwarfs. All of them were hand-painted. On many of their figures you’ll find grass sprouting at the bottom. The eyes were painted with a brown pencil, like Heller did, too. This producer doesn’t seem to have survived the Second World War, maybe they got bombed out, like other manufacturers, too. Does anyone know more about this wonderful historic manufacturer? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchenholzbild Gerheina Zwerg, Kräuter, Hagebutten

1940er Gerheina: „Kräuterzwerg“ mit Hagebutten, Handbemalt 18cm [EN] Herb Dwarf with Rose Hips *

GERHEINA: Die reizenden Märchen-Holzbilder der „Gerheina-Werkstätten“ stammen vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Alle Figuren sind sehr originell und zeichnen sich durch einen grünen Sockel mit kunstvoller schwarzer Verzierung an der Unterseite aus. Auf einem der Holzbilder wurde die Widmung „Weihnachten 1944“ auf der Rückseite von Hand vermerkt. Der Name „Gerheina“ ist ungewöhnlich; möglicherweise – ähnlich wie bei „Ravi“ – handelt es sich um eine Kombination aus zwei Vornamen, etwa „Gerhard Heinrich“. Auf den Rückseiten befindet sich neben dem Namensstempel stets auch ein Titelstempel der jeweiligen Figur. Zu den bekannten Motiven gehören der „Zwergen-Beschützer“ mit Schwert und Schild, der „Zwergen-König“, „Zwerg Fliegenpilz“, „Sterngucker“, das „Schusterlein“, ein Rumpelstilzchen und der „Nimmersatt“ mit Bierfass und Krug. Weiß jemand mehr über die Gerheina-Werkstätten? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] GERHEINA: The German Wall Figures from the „Gerheina Werkstätten“ likely date back to the 1930s and 1940s. All figures are very original and feature a green base with a finely crafted black decoration at the bottom. One wood picture bears a handwritten dedication: “Christmas 1944” (translated). The name “Gerheina” is quite unusual and may be a compound (like “Ravi”) — possibly derived from two names, such as “Gerhard Heinrich.” On the backs, in addition to the Gerheina name stamp, there is always another stamp with the figure’s title. Known motifs include the “Dwarf Protector” with sword and shield, the “Dwarf King,” the “Toadstool Dwarf,” the “Stargazer,” the “Little Shoemaker,” a Rumpelstiltskin, and the “Glutton” with beer barrel and mug (all translated). Does anyone know more about Gerheina? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchenholzbild Kinderwelt Lindau-Bodensee, Däumling

1940er Kinderwelt Lindau-Bodensee: Origineller kleiner Däumling, Handbemalt 11x13cm [EN] Funny Little Thumb

KINDERWELT BODENSEE: Dieser Hersteller von Kinder-Wandfiguren hat um die letzte Jahrhundertmitte herum produziert. Der sehr ausführliche Rückseitenstempel lautet: „Spielzeug- und Kunstgegenständefabrik Kinderwelt, Dipl.-Ing. Gabriel Kysilo, Ing. Ökon. Eugen Godilo-Godlewsky, Lindau-Bodensee, Hauptstraße Nr. 20.“ Ich kenne bisher zwei Wandfiguren dieser alten Manufaktur. Ein Holzbild ist ein kleiner, sehr weit ausschreitender Däumling / Siebenmeilenstiefel-Junge auf einem dreifarbigen Sockel in Schwarz, Grün und Gelb. Die zweite Figur ist ein Hans im Glück.

[EN] KINDERWELT BODENSEE: “Kinderwelt Bodensee” means “Children’s World Lake Constance.” This manufacturer of German Wall Figures produced around the middle of the last century. The very detailed stamp on the back reads: “Toy and Art Objects Factory Children’s World, Dipl.-Ing. Gabriel Kysilo, Ing. Econ. Eugen Godilo-Godlewsky, Lindau, Lake Constance, Hauptstraße No. 20” (translated). So far I know two figures from this old studio, both of which bear the stamp. One wood plaque is a small Little Thumb / Seven-League Boots Boy on a tricolor base in black, green, and yellow. The second figure is a Hans in Luck with a goose. (Buch/25)

1930er Märchenholzbild Zaansch/Zaandijk, fröhliche Mutter

1930er Zaansch/Zaandijk: Große Hollandmutter mit erhobenem Kind, Handbemalt 30cm [EN] Yellow Mother with Raised Child

ZAANSCH/ZAANDIJK: „Zaansch Handschilder Atelier“ war eine niederländische Manufaktur in der Stadt Zaandijk. Die Motive zeigten vor allem Zwerge und Kinder, aber nur wenige Märchen. Oft sind die Zaansch-Holzbilder besonders originell, was typisch für die Holland-Laubsägearbeiten war. Da gab es zum Beispiel den lustigen Zwerg mit der großen Biene auf seiner Nase. Es wurde viel nach Deutschland verkauft, daher findet man oft das deutsche Wort „Handgemalt“ auf der Rückseite. Die bekannteste Figur von Zaansch ist der grinsende kleine blau-rote Spitzhacken-Zwerg mit den nackten Beinen. Weiß jemand mehr über Zaansch/Zaandijk? Bitte melden Sie sich!

[EN] ZAANSCH/ZAANDIJK: “Zaansch Handschilder Atelier” was a manufacturer from the Netherlands, located in the city of Zaandijk. Their motifs mainly featured dwarfs and children, with only a few fairy tale designs. Often, their style was quite unique, which is typical of Dutch wood pictures. One wonderful Zaansch motif is the dwarf with the bee on his nose, showcasing a humorous touch. Many of these figures were sold to Germany, which is why the word “Handgemalt” (hand-painted) frequently appears on their backs. The most famous wall figure by Zaansch is the small grinning red and blue pickaxe dwarf; a naked knees gnome. Does anyone know more about Zaansch/Zaandijk? Please contact me! (Buch/25)

1930er Märchenholzbild Gerheina Zwerg, Nimmersatt

1930er Gerheina-Werkstätten: Zecher „Nimmersatt“ mit Krug, Handbemalt 17cm [EN] Dwarf with Wine Barrel *

GERHEINA: Die reizenden Märchen-Holzbilder der „Gerheina-Werkstätten“ stammen vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Alle Figuren sind sehr originell und zeichnen sich durch einen grünen Sockel mit kunstvoller schwarzer Verzierung an der Unterseite aus. Auf einem der Holzbilder wurde die Widmung „Weihnachten 1944“ auf der Rückseite von Hand vermerkt. Der Name „Gerheina“ ist ungewöhnlich; möglicherweise – ähnlich wie bei „Ravi“ – handelt es sich um eine Kombination aus zwei Vornamen, etwa „Gerhard Heinrich“. Auf den Rückseiten befindet sich neben dem Namensstempel stets auch ein Titelstempel der jeweiligen Figur. Zu den bekannten Motiven gehören der „Zwergen-Beschützer“ mit Schwert und Schild, der „Zwergen-König“, „Zwerg Fliegenpilz“, „Sterngucker“, das „Schusterlein“, ein Rumpelstilzchen und der „Nimmersatt“ mit Bierfass und Krug. Weiß jemand mehr über die Gerheina-Werkstätten? Bitte schreiben Sie mir!

[EN] GERHEINA: The German Wall Figures from the „Gerheina Werkstätten“ likely date back to the 1930s and 1940s. All figures are very original and feature a green base with a finely crafted black decoration at the bottom. One wood picture bears a handwritten dedication: “Christmas 1944” (translated). The name “Gerheina” is quite unusual and may be a compound (like “Ravi”) — possibly derived from two names, such as “Gerhard Heinrich.” On the backs, in addition to the Gerheina name stamp, there is always another stamp with the figure’s title. Known motifs include the “Dwarf Protector” with sword and shield, the “Dwarf King,” the “Toadstool Dwarf,” the “Stargazer,” the “Little Shoemaker,” a Rumpelstiltskin, and the “Glutton” with beer barrel and mug (all translated). Does anyone know more about Gerheina? Please get in touch! (Buch/25)

Datum 1942, Märchenholzbild Eifelkunst 7 Raben, weiße Schürze

Eifelkunst mit Datum 1942: Sieben-Raben-Schwester mit rotem Schürzenkleid, Handbemalt 24cm [EN] Musing 7 Ravens Sister, WW2 *

EIFELKUNST, STEMPEL: Ilse Schneider hat drei Arten von Logos beziehungsweise Stempeln auf den Rückseiten ihrer Märchen-Holzbilder verwendet. Anfang der 1930er-Jahre waren es drei kaum lesbare, stilisierte Buchstaben: Zwei schräg eingeritzte Buchstaben „E“ und „K“ (für Eifelkunst), dazwischen ein „S“ für Schneider, das fast wie ein „Z“ aussah. Später folgte ein gut lesbares, eingeprägtes „Eifelkunst“ – und schließlich ein einfacher Farbstempel, der nicht mehr ins Holz eingeprägt wurde. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] EIFELKUNST, STAMPS: Ilse Schneider used three types of logos or stamps on the backs of her German Wall Figures. In the early 1930s, she carved three barely legible letters into the backs: an “E” and a “K” for Eifelkunst, with an “S” for Schneider in between, which almost looked like a “Z”. Later, there was a clearly legible “Eifelkunst” impressed into the wood, and finally a simple ink stamp that was no longer carved in. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Märchenholzbild Eifelkunst Engel, blau, unvollendet

1950er Eifelkunst: Unvollendeter blauer Kerzenengel, Handbemalt 22cm [EN] Unfinished Blue Candle Angel

EIFELKUNST, BÜCHER: Ilse Schneider war die Gründerin und Designerin von Eifelkunst. Neben der Herstellung von Märchen-Holzbildern schrieb und illustrierte Ilse Schneider auch noch Märchenbücher, die auf Deutsch und Englisch erschienen. Beispiele: „Wer will mit ins Märchenland?“, „Im Zwergenland ist Hausmusik“ und „Eine wunderbare Reise zu den Riesen und den Zwergen“. Eines dieser Bücher wurde von einer Tante mit der Widmung „Zu Weihnachten 1941“ verschenkt – also mitten im Zweiten Weltkrieg. Die ersten Eifelkunst-Bücher erschienen vermutlich Anfang der 1930er-Jahre. Interessanterweise gibt es viele Zeichnungen aus diesen Büchern, die von Eifelkunst auch als Märchen-Holzbilder erschienen und die teilweise sogar von anderen Herstellern – beispielsweise von Edelholz Freiberg – kopiert wurden. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] EIFELKUNST, BOOKS: Ilse Schneider was the founder and artist behind Eifelkunst. In addition to designing German Wall Figures, she also wrote and illustrated fairy tale books, published in both German and English. Example with an English title: A Family Concert in Dwarfland. One of her books was given as a gift from an aunt with the dedication “On Christmas 1941”, in the middle of the Second World War. The first Eifelkunst books were presumably published in the early 1930s. Some illustrations from the books were also produced as wall figures by Eifelkunst—and sometimes they were copied by other manufacturers, such as Edelholz Freiberg. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchenholzbild Eifelkunst, kniendes Jugenstil-Mädchen

1930er Eifelkunst: Kniendes Jugendstil-Mädchen, Handbemalt, 18 cm [EN] Art Nouveau Girl with Blue Flower *

EIFELKUNST, ÜBERSICHT: Eifelkunst, manchmal auch Eifel-Kunst geschrieben, existierte von den 1930er- bis etwa zu den 1970er-Jahren. Die Gründerin und Künstlerin war Ilse Schneider (1910–2009). Ende der (alten) Zwanzigerjahre hatte Ilse Schneider zunächst für Hellerkunst gearbeitet. Bald jedoch gründete sie ihre eigene Werkstatt für Märchen-Holzbilder – vermutlich Anfang der 1930er-Jahre. So entstanden reizende Ilse-Schneider-Motive wie beispielsweise das Tapfere Schneiderlein mit Bügeleisen oder Däumelinchen in der roten Tulpe. Auch die Zwerge, die eine Riesen-Erdbeere tragen, gehören zu den besonders reizvollen Motiven von Eifelkunst.

[EN] EIFELKUNST, OVERVIEW: Eifelkunst, sometimes also written Eifel-Kunst, existed from the 1930s until around the 1970s. The founder and artist was Ilse Schneider (1910–2009). In the late 1920s, Ilse Schneider initially worked for Hellerkunst. Soon after, she founded her own arts and crafts studio, likely in the early 1930s, and began producing thousands of German Wall Figures. Ilse Schneider created beautiful designs such as The Brave Little Tailor with a Pressing Iron, Thumbelina in a Red Tulip, and Dwarfs Carrying a Giant Strawberry. (Buch/25)

1940er Märchenholzbild Eifelkunst Rotkäppchen, Apfelkorb-Mädchen

1940er Eifelkunst: Reizendes rotes Apfelkorbmädchen, Handbemalt 23cm [EN] Midcentury Apple Girl in Little Red Riding Hood style (Kinder-Holzbild, German Wall Figure) *

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EIFELKUNST, ÜBERSICHT: Eifelkunst, manchmal auch Eifel-Kunst geschrieben, existierte von den 1930er- bis etwa zu den 1970er-Jahren. Die Gründerin und Künstlerin war Ilse Schneider (1910–2009). Ende der (alten) Zwanzigerjahre hatte Ilse Schneider zunächst für Hellerkunst gearbeitet. Bald jedoch gründete sie ihre eigene Werkstatt für Märchen-Holzbilder – vermutlich Anfang der 1930er-Jahre. So entstanden reizende Ilse-Schneider-Motive wie beispielsweise das Tapfere Schneiderlein mit Bügeleisen oder Däumelinchen in der roten Tulpe. Auch die Zwerge, die eine Riesen-Erdbeere tragen, gehören zu den besonders reizvollen Motiven von Eifelkunst.

🇬🇧 EIFELKUNST, OVERVIEW: Eifelkunst, sometimes also written Eifel-Kunst, existed from the 1930s until around the 1970s. The founder and artist was Ilse Schneider (1910–2009). In the late 1920s, Ilse Schneider initially worked for Hellerkunst. Soon after, she founded her own arts and crafts studio, likely in the early 1930s, and began producing thousands of German Wall Figures. Ilse Schneider created beautiful designs such as The Brave Little Tailor with a Pressing Iron, Thumbelina in a Red Tulip, and Dwarfs Carrying a Giant Strawberry. (Buch/25)