1960er Mertens-Kunst C 49 Ständchen: Singender Liederbuch-Zwerg mit zwei Vögeln 26 cm

Mertens-Kunst hat viele Zwergenmusik-Motive produziert, meistens geht es dabei um Instrumente. Hier ist das Instrument die Stimme. Und die beiden niedlichen Spatzen unten singen mit. Die ersten Figuren der Zwergenmusik stammen aus den Vorkriegsjahren und sind noch komplett handgemalt. Diese Figur hingegen ist ein fröhliches Wirtschaftswundermotiv und ist nur noch an den Seiten mit der Hand bemalt worden.

© 1968 Mertens-Kunst N 66: Pastellfarbene Schneeweißchen und Rosenrot mit Hochfrisur 22 cm

Eine der schönsten Figuren der „neueren“ Schneeweißchen und Rosenrot. Die beiden Schwestern haben die Schere in der Hand, um dem bösen Zwerg den Bart abzuschneiden, mit dem er in einem Baumstamm festhängt. Als Dank werden sie wieder beschimpft – aber sie bleiben dennoch hilfsbereit. Die sympathischsten Schwestern im ganzen Grimm-Universum!

1950er Mertens-Kunst 503: Seebär mit Pfeife aus der Petziserie 21 cm

Alfred Mertens erwarb gelegentlich Lizenzrechte, so auch für die Petzi-Figuren (Rasmus Klump). Auf der Rückseite der Petzi-Serie ist noch ein Handstempel zu sehen, es handelt sich also um frühe Figuren, die zeitlich eher Mid-Century als Vintage sind.

1960er Mertens-Kunst: Deckenlampen-Schneewittchen mit Rückansicht und vier Zwergen 23 cm

Eine sehr seltene Figur, die selbst langjährige Mertens-Fans hier vermutlich zum ersten Mal sehen. Mit besonders originellen Zwergen und einer schiefen Krone. Wunderbar.

1960er Mertens-Kunst: Deckenlampen-Rotkäppchen mit Rückansicht und Schutenhut 24 cm

Ein zweites Schutenhut-Rotkäppchen! Beide hat Ute Mertens designt, die Tochter von Alfred Mertens, aber anders als die Version mit Wolf ist diese Figur (zumal mit Rückansicht) sehr selten.

1960er Mertens-Kunst: Deckenlampen-Gänsemagd mit Rückansicht und Rückenschleife 24 cm

Wieder eine Figur, die Ute Mertens speziell für eine Mertens-Kunst-Deckenlampe entworfen hat. Vier Figuren wurden insgesamt auf die Deckenlampe aufgesteckt, alle vier mit farbiger Rückansicht: Froschkönig, Gänsemagd, Rotkäppchen und Schneewittchen.

1960er Mertens-Kunst: Deckenlampen-Froschkönig mit Rückansicht und Hermelinbesatz 23 cm

Es ist schön, einmal ein Märchen-Holzbild zu sehen, das beidseitig farbig ist. Hier hat Ute Mertens allerdings gleich eine ganz neue Figur entworfen – eine Froschkönigprinzessin mit Hermelinbesatz war mir bisher nur aus den 1940er Jahren bekannt, da noch mit hochgesteckten Schneckenzöpfen und viel kleinerem Kopf. Mertens war einer der ersten Hersteller, der mit dem Kindchenschema begann, aber das kam erst mit dem Wirtschaftswunder.

1950er Mertens-Fries B 39: Lockende Hänsel-und-Gretel-Hexe mit schwarzer Buckelkatze 23 cm (Mertens-Kunst)

Die Mertens-Kunst-Hexen wurden im Laufe der Zeit immer freundlicher. Bedrohlich ist hier noch das Locken der Hexe (man weiß ja, sie hat Böses im Sinn) und der Buckel der (hier noch komplett schwarzen) Katze, was bei Katzen ja immer ein Alarmzeichen ist.

1970er Mertens-Kunst: Kleiner grüner Zwerg ohne Sockel mit Hase auf orangem Kerzenhalter 11 cm

Die Figur gehört eigentlich zu den Schneewittchenzwerge, aber Mertens-Kunst hat sie gleichzeitig für kleine Geburtstags-Kerzenhalter benutzt. Reiner Mertens, der Sohn von Alfred Mertens hatte in den 1960er Jahren die Geschäftsleitung übernommen und hat viele Neuerungen in die damals noch familienführte Firma eingebracht.

1950er Mertens-Kunst C 97 Mandolino: Laufender Zwerg mit Laute, blaue Version 22 cm

Schauen Sie sich die Rückseite an: Der frühe Brandstempel hat noch das Kreuz auf der Wiege. Später wurde das Kreuz weggelassen und noch später, als Mertens-Kunst verkauft wurde (nach dem Tod des Geschäftsführers Reiner Mertens), hat man das stilisierte spätere Dreieck des Wiegen-Baldachins zu einem Clownshut gemacht. Das konnte ja nicht gutgehen …