1970er Märchen-Holzbild von Münchner-Kunst / Rie-Bilder: Siebenmeilenstiefel mit fliegendem Cape (Handgemalt 24cm) #maerchenholzbilder #germanwallfigures #münchnerkunst #münchen #munic #federhut #featherhat #cape #riebilder

⛔️ Zwei ungewöhnliche Dinge an dieser Figur: 1. Die Rückseite ist weiß, das Holz wurde also übergemalt. Sehr unüblich für Rückseiten!! 2. Das Schichtholz ist ungewöhnlich dick: Gut 5mm. Das ist ein halber Zentimeter!! Dieser Junge gehörte zu einer Sammlung, die alle diese geweißten Rückseiten hatten. Auf manchen gab es folgenden Rückseiten-Stempel: “Rie-Bilder ges. gesch.” Die Abkürzungen standen sicher nicht für “gestern geschlossen”, sondern “gesetzlich geschützt”. Wie auch immer, was halten Sie von folgender Theorie: Rie steht für Riederer, und es handelt sich um den Partner von “Jaeger & Riederer” auf den Rückseiten der Münchner-Kunst. Ich weiß, dass Herr Jäger Ende der 1960er Jahr noch lebte; Frau Gruner-Witkop vom Original Bergischer Engel hat ihn auf den Messen getroffen und sich oft mit ihm unterhalten. Entweder ging die Partnerschaft nach Jahrzehnten auseinander, oder Herr Jäger war verstorben. Vielleicht konnte Herr (oder Frau?) Riederer die Rechte für den gemeinsamen Namen nicht mehr nutzen? Die Rechte sind meistens auf einen Namen eingetragen, was normalerweise auch kein Problem darstellt, so lange es keine Probleme gibt. Rie und Riederer: Zufall? Ich glaube kaum, denn alles war fast gleich geblieben: Die Größe der (frühen) Münchner-Kunst, der Stil (Augen!!!), die Sockel (Wiese oder Herz) und sogar einige Motive! Und dann noch die geweißten Rückseiten, als ob z.B. ein anderer Stempel übermalt worden ist. Wer würde sich sonst die Mühe machen, die Rückseiten zu weißen! Das haben nur wenige gemacht, RICHTIG wenige!