Midcentury Märchenholzbild, Laubsägearbeit: 1940er Großer Fliegenpilz mit kleinen Fliegenpilzen

1940er Märchen-Holzbild, Laubsägearbeit: Großer lächelnder Fliegenpilz mit kleinen Fliegenpilzen und Marienkäfer, Sperrholz, 13×14 cm [EN] 1940s German Wall Figure, Hobby fretsaw craft: Large smiling Fly Agaric with small Fly Agarics and Ladybug, plywood, 13×14 cm

FLIEGENPILZE: Fliegenpilze waren beliebte Motive auf den Märchen-Holzbildern im letzten Jahrhundert. Sie sehen einfach reizend aus – obwohl es sich eigentlich um Giftpilze handelt. Der Zauber liegt wohl auch im Farbschema: ein kräftiges Rot als Kontrast zu den weißen Punkten. Das macht sie oft zu echten Hinguckern! Eine der schönsten Figuren mit diesem Motiv ist wohl der wunderbare „Glückspilz“ von Mertens – die kleine zarte Elfe mit dem großen Fliegenpilz-Hut aus den 1930er- und 1940er-Jahren. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] TOADSTOOLS: Toadstools, especially the fly agaric variety, were popular motifs on mid-century German Wall Figures. They look charming, even though they are actually poisonous. It’s probably the bold red color contrasted with white dots that makes them so visually appealing. One of the most beautiful figures featuring this motif is likely the little “Glückspilz” by Mertens–the small elf with the oversized toadstool hat, dating from the 1930s and the 1940s. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

Midcentury Märchen-Holzbild, Laubsägearbeit: 1940er Bowle-Schneewittchen, Graupner Graubele

1940er Graupner: Schneewittchen und die Sieben Zwerge mit Bowle 25 cm [EN]1940s Graupner: Punch Bowl Snow White in Circle of Dwarfs, 25cm, German Wall Figure, Fretsaw Craft

GRAUPNER, ÜBERSICHT: Johannes Graupner war ein bedeutender Hersteller von Laubsägevorlagen, die von 1930er- bis zu den 1990er Jahren hergestellt wurden. Er gründete seine Firma, indem er Anfang der 1930er Jahre ein in Cannstatt (Stuttgart) ansässiges Unternehmen übernahm, das Vorlagen für Laubsägearbeiten herstellte. Der neue Betrieb entwickelte sich zu einem Familienunternehmen und brachte wunderschöne Vorlagen hervor – nach und nach unter drei verschiedenen Namen: Cannstatter Laubsäge-Arbeiten, Graupner und Graubele. Der älteste mir bekannte Graupner-Katalog stammt aus den 1930er Jahren. Später erschienen die meisten Vorlagen unter dem Namen „Graubele“. Ab etwa 1959 wurde wieder der Name „Graupner“ verwendet, bis in die 1990er Jahre hinein. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] GRAUPNER, OVERVIEW: Johannes Graupner was a major producer of fretsaw figure templates from the 1930s to the 1990s. He founded his company by taking over a Cannstatt (Stuttgart) business that had been producing fretsaw templates in the early 1930s. The new business developed into a family-run company that produced beautiful templates under three different names over time: Cannstatter Laubsäge-Arbeiten, Graupner, and Graubele. The oldest Graupner catalog I know dates back to the 1930s. Later, most templates were published under the name “Graubele.” From around 1959 onward, the name “Graupner” was used again until the 1990s. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

Vintage Märchenholzbild, Laubsägearbeit: 1960er Laternenzwerg mit Igel

Märchenholzbild, Laubsägearbeit: 1960er Laternenzwerg mit Igel, Sperrholz, 22cm [EN] 1960s German Wall Figure: Lantern Dwarf with Hedgehog, Plywood, 22cm

ZWERGE, ÜBERSICHT: Zwerge, Gnome und Wichtel waren in der Märchen-Holzbild-Ära (1920er bis 1980er Jahre) überaus beliebt. Alle großen Manufakturen produzierten große Mengen von den Zwergen als flache Wandfiguren: Heller, Mertens, Ravi, Bergischer Engel, Ilse Schneider aus der Eifel, die Münchner-Hersteller, Edelholz Freiberg (Erzgebirge), Kurt Süß (DDR) und viele mehr. Sehr viele Wichtel kamen damals von Grossmann in Oberbayern. Die süßen Bayern-Zwerge waren quasi die Spezialität von Grossmann: Die Manufaktur hat damals tausende ihrer liebenswerten Zwerge aus Deutschland ins Ausland verschickt. Aber auch die Vorlagen-Hersteller von Hobbyarbeiten, allen voran Johannes Graupner, schufen viele Motive mit Zwergen. Am ungewöhnlichsten ist wohl der Chefkoch-Zwerg mit dem Fliegenpilz-Gericht und der Katze. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] DWARFS, OVERVIEW: Dwarfs or gnomes were very popular in the era of German Wall Figures (1920s to 1980s). Many professional wood art manufacturers made those beautiful wood plaques: Heller, Mertens, Ravi, Bergischer Engel, Ilse Schneider of the Eifel region, the Munich producers, Edelholz Freiberg from the Ore Mountains, Kurt Süß (GDR), and many more. Many dwarfs were produced by Grossmann in Upper Bavaria. Loveable little gnomes were Grossmann’s specialty, and they shipped thousands of them to the USA and other countries. But also the producers of hobby craft templates offered many different dwarf motifs, especially Johannes Graupner. He also provided one of the most unique fretsaw figures: The Chef Dwarf with a poisonous mushroom dish and a cat. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

Märchen-Holzbild, Laubsägearbeit: 1960er Mädchen mit Napfkuchen

1960er Laubsägearbeit, Unbekannt: Mädchen mit Haube und Napfkuchen 13x18cm [EN] 1960s fretsaw craft, unknown : Girl with Bonnet and Bundt Cake, 13 × 18 cm

HOBBYARBEITEN, ÜBERSICHT: Die weitaus bekanntesten Laubsägefiguren sind immer noch die Hobbyarbeiten, die im letzten Jahrhundert zu Hause gebastelt wurden. Erstaunlicherweise kennen jedoch selbst die meisten älteren Leute in den 2020er Jahren in Deutschland die kunstgewerblichen Figuren zum Beispiel von Heller oder Mertens überhaupt nicht. Das liegt daran, dass die meisten Eltern im letzten Jahrhundert ihren Kindern keine teuren Geschenke in Kunstgewerbe-Geschäften kauften, denn es war ja oft gerade die Zeit vor, in oder nach einem Weltkrieg. Man muss also grundsätzlich zwei Arten von Laubsägefiguren unterscheiden: die selbstgebastelten Hobbyarbeiten und die Manufakturen-Arbeiten, die ich Märchen-Holzbilder nenne. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] HOBBY CRAFTS, OVERVIEW: The most famous German fretsaw figures are still the hobby craft items. They were homemade in the last century by every other family. Even in the 2020s, most elderly people in Germany have never heard of the professionally crafted fairy tale wall figures made by manufacturers like Heller or Mertens. That’s because most parents in the last century didn’t take their children to expensive arts and crafts stores, especially during those periods before, during, or just after a world war. So we basically need to distinguish between two kinds of fretsaw items: The hobby crafts and the manufacturer-made wall plaques. I call the latter German Wall Figures—or in German: Märchen-Holzbilder. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

Märchen-Holzbilder, Laubsägearbeiten, historisches Foto: Rothenburg ob der Tauber, Zweiter Weltkrieg, Kriegsmutter Hedi Düll

Zweiter Weltkrieg: Historisches Foto von Hedi Düll (1904–1982) in Rothenburg ob der Tauber 🇬🇧 A Mother’s Struggle for her Children in WW2

HEDI DÜLL: Hedi Düll (1904–1982) gehörte zu den vielen Frauen, die in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg unter schwierigen Umständen allein für ihre Familie sorgen mussten. Ihr Sohn Horst Düll erinnerte sich im neuen Jahrtausend: „Als kurz nach dem Krieg meine Mutter allein für meinen Bruder und mich den Unterhalt verdienen musste, kam sie auf die Idee mit diesen Märchenfiguren … Ich war damals zehn Jahre alt und habe noch immer den Duft des Sperrholzes und der Farben in Erinnerung, und ich durfte höchstens die Späne wegschleifen. Mein drei Jahre älterer Bruder Willi sägte die Sperrholzfiguren mit einer einfachen Laubsäge aus und trug die Hauptfarben auf. Meine Mutter behielt sich vor, mit feinen Pinselstrichen die Nuancen auf den Gesichtern, den Gewändern und den Händen zu malen. Nur durch eine Freundin, die mit einem Sägewerkbesitzer verheiratet war, kam meine Mutter wohl an das Sperrholz, und eine andere Freundin hatte ein Farbengeschäft. Die Vorlagen entlehnte sie wohl mehr oder weniger den Aussägefiguren aus unserem Kinderzimmer. Der Verkauf erfolgte über ein Woll- und Kleidergeschäft in Rothenburg ob der Tauber. Und die Abnehmer? Das waren ganz überwiegend amerikanische Soldaten. Wenn ich mich richtig erinnere, bekam sie etwa sechs oder sieben Reichsmark dafür.“

🇬🇧 HEDI DUELL: Hedi Düll (1904–1982) was one of many women who, during and after the Second World War, had to find ways to support their families on their own. Her son Horst Düll recalled years later: “Shortly after the war, when my mother had to earn a living for my brother and me on her own, she came up with the idea of these fairy tale wood plaques … I was ten at the time, and I still remember the scent of the plywood and the paints, and all I was allowed to do was sand down the edges. My older brother Willi, three years my senior, cut out the figures with a simple fretsaw and applied the base colors. My mother insisted on doing the fine brushwork herself — the faces, the hands, the details of the clothing. I think she only got the plywood because she had a friend who was married to a sawmill owner, and another friend who owned a paint store. The designs were more or less borrowed from the old fretsaw figures in our children’s room. The figures were sold through a wool and clothing store in Rothenburg ob der Tauber. And the customers? They were mostly American soldiers. If I remember correctly, she got about six or seven Reichsmarks for each one.” (Buch/25)

Märchen-Holzbild, Laubsägearbeit: Graupner-Sterntaler von 1941, Zweiter Weltkrieg

Graupner mit Stempel 1941, Laubsägearbeit: Frühes Sterntaler mit Augenweiß, 2. Weltkrieg 26 cm [EN] Graupner (stamped 1941), German Wall Figure, Fretsaw Craft: Early Star Money Girl with White of the Eyes, World War II period, 26 cm

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GRAUPNER, SAMMLUNG 2. WELTKRIEG: Es handelt sich um gut ein Dutzend Hobby-Laubsägefiguren, die sämtlich mit Datierungen aus den frühen 1940er Jahren versehen sind, teils gestempelt, teils handschriftlich, und damit eindeutig in die Zeit des Zweiten Weltkriegs gehören. Die Motivvorlagen lassen sich auf einen Graupner-Katalog für Laubsägearbeiten aus vermutlich den späten 1930er Jahren zurückführen; nahezu die vollständige Märchenseite mit insgesamt fünfzehn Figuren wurde in Holz umgesetzt. Die Figuren entstanden nach den von Johannes Graupner verkauften Papiervorlagen, was sich unter anderem an der stark variierenden Qualität des verwendeten Sperrholzes ablesen lässt. Stilistisch spricht vieles für die Ausführung durch eine einzelne Person: Die Bemalung ist durchgehend sehr filigran, der Stil klar wiedererkennbar, auffällig ist insbesondere das ungewöhnliche Augenweiß. Die mit Bleistift in Sütterlin aufgebrachten Namen unterscheiden sich von Figur zu Figur und könnten daher auf Besitzernamen hinweisen.

[EN] GRAUPNER, WW2 COLLECTION: This collection comprises just over a dozen hobby fretsaw crafts, all bearing dates from the early 1940s, partly stamped and partly handwritten, and thus clearly attributable to the period of the Second World War. The motifs can be traced back to a Graupner catalogue for fretsaw work, probably dating from the late 1930s; nearly the entire fairy-tale page, consisting of fifteen figures in total, was realized in wood. The figures were made following the paper templates sold by Johannes Graupner, which is evident, among other factors, in the markedly varying quality of the plywood used. Stylistic analysis suggests execution by a single individual: the painting is consistently very fine and detailed, the style clearly recognizable, with the unusual eye white being particularly distinctive. The names applied in pencil in Sütterlin script differ from figure to figure and may therefore indicate former owners’ names. (12/5)

1940er Unbekannt, Hobbyarbeit (Wrangel/Wrangell-Kopie?): Schneewittchen mit Kinder-Zwergen 24cm [EN] Unusual Snow White

Diese Figur könnte eine Kopie eines mir bisher unbekannten Originals von Wrangell-Kunst/Karin von Wrangel sein. Während und kurz nach dem 2. Weltkrieg wurden viele Kopien zum Verkauf angefertigt – die Not war groß.

[EN] This figure may be a copy of an original by Wrangell-Kunst / Karin von Wrangel that is currently unknown to me. During and shortly after the Second World War, many copies were produced for sale, as economic hardship was widespread.

Laubsägearbeit Signiert „Weihnachten 1947“: Filigranes Blumenkranz-Mädchen, Gänsemagd 22cm [EN] Post-War Flower Crown Girl

HOBBYARBEITEN, MANUFAKTUREN-KOPIEN: Die Märchen-Holzbilder der großen Kunstgewerbe-Manufakturen des letzten Jahrhunderts wurden häufig kopiert. Meist sieht man es einer Kopie sofort an, dass es nicht das Original ist. Ich kenne allerdings eine Kopie der sehr seltenen Hellerkunst-Laternen-Kinder, bei denen man zunächst denkt, es sei das Original. Manchmal habe ich von einem seltenen Hellerkunst-Motiv zuerst eine Kopie kennengelernt und später erst das Original. Dann habe ich mich immer gefreut, wenn meine Vermutung richtig gewesen war und die Kopie tatsächlich von einem mir vorher unbekannten Original stammte: Das war bei den allerersten Sieben Raben von Hellerkunst der Fall gewesen! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] HOBBY CRAFTS, COPIES FROM MANUFACTURERS: The German Wall Figures of the large wood craft manufacturers of the last century were copied a lot. Most of the time you can tell right away that a fairy tale wood picture is a copy of a Mertens or Heller figure. But I’ve known a copy of the rare Hellerkunst Lantern Children that looks almost like the original. You have to look closely to tell the difference–it’s in the details, especially in the eyes. Sometimes I had first some across a copy of a rare Hellerkunst figure and only later found the original. I was always happy when my guess was right and the copy had indeed been modeled after an unknown original. That was for example the case with the very first Seven Ravens figure by Magda Heller. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1970er Unbekannt / Graupner (?): Wiesenmädchen mit grünem Rock 17cm 🇬🇧 Meadow Girl with Black Bodice (Laubsägearbeit, Hobby Craft)

HOBBYARBEITEN, ÜBERSICHT: Die weitaus bekanntesten Laubsägefiguren sind immer noch die Hobbyarbeiten, die im letzten Jahrhundert zu Hause gebastelt wurden. Erstaunlicherweise kennen jedoch selbst die meisten älteren Leute in den 2020er Jahren in Deutschland die kunstgewerblichen Figuren zum Beispiel von Heller oder Mertens überhaupt nicht. Das liegt daran, dass die meisten Eltern im letzten Jahrhundert ihren Kindern keine teuren Geschenke in Kunstgewerbe-Geschäften kauften, denn es war ja oft gerade die Zeit vor, in oder nach einem Weltkrieg. Man muss also grundsätzlich zwei Arten von Laubsägefiguren unterscheiden: die selbstgebastelten Hobbyarbeiten und die Manufakturen-Arbeiten, die ich Märchen-Holzbilder nenne. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 HOBBY CRAFTS, OVERVIEW: The most famous German fretsaw figures are still the hobby craft items. They were homemade in the last century by every other family. Even in the 2020s, most elderly people in Germany have never heard of the professionally crafted fairy tale wall figures made by manufacturers like Heller or Mertens. That’s because most parents in the last century didn’t take their children to expensive arts and crafts stores, especially during those periods before, during, or just after a world war. So we basically need to distinguish between two kinds of fretsaw items: The hobby crafts and the manufacturer-made wall plaques. I call the latter German Wall Figures—or in German: Märchen-Holzbilder. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Graupner: Zwerg als Koch mit Fliegenpilzgericht 18 cm, Laubsägearbeit 🇬🇧 1950s Graubele: Chef Cook with Fly Agaric Dish and Cat, 18 cm, Hobby Craft

GRAUPNER, ÜBERSICHT: Johannes Graupner war ein bedeutender Hersteller von Laubsägevorlagen, die von 1930er- bis zu den 1990er Jahren hergestellt wurden. Er gründete seine Firma, indem er Anfang der 1930er Jahre ein in Cannstatt (Stuttgart) ansässiges Unternehmen übernahm, das Vorlagen für Laubsägearbeiten herstellte. Der neue Betrieb entwickelte sich zu einem Familienunternehmen und brachte wunderschöne Vorlagen hervor – nach und nach unter drei verschiedenen Namen: Cannstatter Laubsäge-Arbeiten, Graupner und Graubele. Der älteste mir bekannte Graupner-Katalog stammt aus den 1930er Jahren. Später erschienen die meisten Vorlagen unter dem Namen „Graubele“. Ab etwa 1959 wurde wieder der Name „Graupner“ verwendet, bis in die 1990er Jahre hinein.

🇬🇧 GRAUPNER, OVERVIEW: Johannes Graupner was a major producer of fretsaw figure templates from the 1930s to the 1990s. He founded his company by taking over a Cannstatt (Stuttgart) business that had been producing fretsaw templates in the early 1930s. The new business developed into a family-run company that produced beautiful templates under three different names over time: Cannstatter Laubsäge-Arbeiten, Graupner, and Graubele. The oldest Graupner catalog I know dates back to the 1930s. Later, most templates were published under the name “Graubele.” From around 1959 onward, the name “Graupner” was used again until the 1990s. (Buch/25)