1970er Original Bergischer Engel (Mertens): Brüderchen und Schwesterchen mit Hochfrisur, Siebdruck 21cm [EN] Little Brother and Little Sister with High Hair

MERTENS, ÜBERNAHME DES OBE: Am 21. Februar 1967 ging die Manufaktur „Original Bergischer Engel“ in den Besitz von Alfred Mertens über. Es war eine sogenannte „freundliche Übernahme“, denn Johanna Gruner-Witkop, die ihre Firma am 20. November 1945 kurz nach ihrem siebzehnten Geburtstag gegründet hatte, war inzwischen eine verheiratete Frau, die sich ausgesprochen gerne nun noch mehr um Mann und Kinder kümmern wollte. Das hat sie mir im neuen Jahrtausend in persönlichen Gesprächen erzählt, einige Jahre vor ihrem Tod in hohem Alter (8. März 2023). Frau Gruner-Witkop hat immer zu mir gesagt: „Sie haben mich noch auf den letzten Drücker erwischt!“ Alfred Mertens war damals froh gewesen, die Rechte und die großartigen Siebdruckmaschinen des „alten“ Original Bergischer Engel übernehmen zu können. Neben dem bekannten Namen „Mertens-Kunst“ produzierte er fortan unter zwei weiteren Namen auf den Rückseiten der Märchen-Holzbilder: „Original Bergischer Engel“ und „Gruner-Witkop“. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 MERTENS, OBE ACQUISITION: On February 21, 1967, the „Original Bergischer Engel“ passed into the ownership of Alfred Mertens. It was a so-called „friendly acquisition,“ because Johanna Gruner-Witkop, who had founded her company on November 20, 1945, shortly after her seventeenth birthday, was by then a married woman who was very happy to have more time to devote to her husband and children. She told me this in personal conversations in the new millennium, several years before her death in her Nineties (March 8, 2023). Mrs. Gruner-Witkop always said to me: “You caught me just in time!” Alfred Mertens, on the other hand, had been glad to acquire the rights and the excellent screen-printing machines of the “old” Original Bergischer Engel. From 1967 onward, in addition to the established name “Mertens-Kunst,” he also produced figures with two additional names on their backs: “Original Bergischer Engel” and “Gruner-Witkop.” (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

Original Bergischer Engel: Historisches Foto der Nürnberger Spielwarenmesse 1966 [EN] Nuremberg Toy Fair 1966

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, MESSEWERBUNG: Der OBE hat in den 1940er bis 1960er Jahren viele Stände auf Spielwarenmessen gehabt. Johanna (Hannelore) Gruner-Witkop hat mir im neuen Jahrhundert von vielen Messen ihrer Manufaktur erzählt und mir Fotos gezeigt, auf denen man sie immer schick angezogen und häufig im Kundengespräch sieht. Auf einer Werbekarte des OBE steht folgender Text über gleich zwei verschiedene Messen: „Der Bergische Engel am neuen Messestand, Spielwaren-Messe Nürnberg, 13. bis 18. Februar 1966, Neubau Europahaus, Erdgeschoß, Stand 3082 B; Baby-Messe Köln 22. bis 24. April 1966, Halle 12, Erdgeschoß, Gang B, Stand 32, Hannelore Gruner-Witkop, Solingen-Wald, Hampelmänner, Wandbilder, Kleider-Recke.“

🇬🇧 ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, TOY FAIR AD: The Original Bergischer Engel had many booths at toy fairs from the 1940s to the 1960s. Johanna Gruner-Witkop told me about that in 2017 and and showed me photos in which you could see her, always smartly dressed and often talking to customers. On an Original Bergischer Engel advertising card, there is the following text about two different trade fairs: “The Bergischer Engel at the new trade fair stand, Nuremberg Toy Fair February 13th to 18th, 1966, new Europahaus building, ground floor, booth 3082 B; Baby Fair Cologne April 22nd to 24th, 1966, Hall 12, ground floor, aisle B, booth 32, Hannelore Gruner-Witkop, Solingen-Wald; Jumping Jacks, Wall Figures, Children’s Clothes Racks.” (translated) (Buch/25)

Original Bergischer Engel: Historisches Foto, 1940er Atelier im Wohnhaus in Solingen-Wald [EN] The Early Studio

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, FOTO FRÜHE PRODUKTION: So sah die frühe Werkstatt des Original Bergischer Engel aus. Alle Produkte der Anfangsjahre waren handbemalt – zunächst kleine Engelchen, später dann Wandfiguren und Hampelmänner. Jeder Entwurf stammte von Johanna Gruner-Witkop, die auf dem Foto stehend zu sehen ist. Ein Großteil der Produktion erfolgte um 1960 herum auch außerhalb des Hauses in Solingen-Wald. Das Zimmer im ersten Stock des Wohnhauses wurde schließlich Lager und Büro, in dem Frau Gruner-Witkop jedes Jahr neue Entwürfe entwickelte, die auf den Spielwarenmessen gezeigt wurden.

🇬🇧 ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, PHOTO EARLY PRODUCTION: This is what the early workshop of Original Bergischer Engel looked like. All of the first products were hand-painted – at first little angels, later also wall figures and Jumping Jacks. Every design was created by Johanna Gruner-Witkop, who can be seen standing in the photo. Around 1960, much of the production also took place outside the private house in Solingen-Wald. The room on the first floor of the family home was eventually used as storage and office space, where Mrs. Gruner-Witkop developed new designs each year that were presented at the toy fairs. (9/5)

Original Bergischer Engel: Johanna Gruner-Witkop auf der DM-Messe Frankfurt 1948 [EN] Frankfurt DM-Fair 1948

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, DM-MESSE 1948: Johanna Gruner-Witkop erzählte mir im hohen Alter von 90 Jahren auch von ihrer ersten großen Messe. Sie fand vom 3. bis 8. Oktober 1948 in Frankfurt statt, nur drei Monate nach der Einführung der D-Mark – daher der Name „DM-Messe“. Es war keine reine Spielwarenmesse, sondern eine allgemeine Handels- und Produktmesse. Frau Gruner-Witkop erinnerte sich, dass die Räume teilweise nur provisorisch eingerichtet waren, es gab sogar zusätzliche Zelte, und den Geschäftsleuten wie auch den Kunden steckten die sechs Kriegsjahre des Zweiten Weltkriegs noch in den Knochen. Menschen leben immer in eine ungewisse Zukunft hinein, und niemand wusste damals, was wir heute wissen: dass es Gott sei Dank der letzte deutsche Krieg des 20. Jahrhunderts gewesen sein sollte – und dass bald das Wirtschaftswunder kommen würde.

🇬🇧 ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, DM-FAIR 1948: At the age of ninety, Johanna Gruner-Witkop also told me about her first major fair. It took place from October 3 to 8, 1948, in Frankfurt, only three months after the introduction of the Deutsche Mark – hence the name “DM Fair.” It was not a pure toy fair but a general trade and product fair. Mrs. Gruner-Witkop recalled that many of the halls were only provisionally set up, with additional tents, and that both businesspeople and customers still carried the burden of the six years of the Second World War. Life is always lived facing an uncertain future, and no one knew what we know today: that, thankfully, it would be the last German war of the 20th century – and that the Economic Miracle was soon to come. (9/5)

Grossmann mit Datum 1958: Spatzenfütterung, Handbemalt 18cm [EN] Sparrow Feeding Dwarf

GROSSMANN, ZWERGE: Niedliche Wichtel waren quasi die Spezialität von Grossmann Reit im Winkl in Oberbayern. Die Grossmann-Zwerge entwickelten sich über fast ein halbes Jahrhundert hinweg. In den 1940er und 1950er Jahren wurden die Figuren noch komplett handbemalt, später folgte der Siebdruck. Auch die Gesichter der Wichtel veränderten sich im Laufe der Zeit: Die Köpfe wurden gemäß dem Kindchenschema größer und (noch) niedlicher, was bei den meisten anderen Herstellern von Märchen-Holzbildern damals auch der Fall war. Besonders schöne Beispiele: Der Schuhmacher-Zwerg mit seiner Werkstatt, der Nachtwächter-Zwerg mit langem Cape und der glückliche Zwerg mit Huckepack-Kind. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 GROSSMANN, DWARFS: Cute gnomes were practically the specialty of Grossmann Reit im Winkl in Upper Bavaria. The Grossmann dwarf plaques developed over nearly half a century. In the 1940s and 1950s the figures were still entirely hand-painted, later screen-printed. The faces of the dwarfs changed over time as well: Their heads became larger and (even) cuter, in line with the so-called “baby schema,” which was also true of most other German Wall Figure manufacturers of the time. Particularly charming examples include: the shoemaker dwarf with his workshop, the night watch dwarf with a long cape, and the cheerful dwarf with a piggyback child. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1970er Grossmann: Glückliche Bollerwagen-Zwerge, Siebdruck 15x27cm [EN] Happy Handcart Dwarfs

GROSSMANN, E-MAILS: Ich bin sehr dankbar für die freundlichen E-Mail-Antworten von der Grossmann-Tochter Hannelore Grossmann vom Oktober 2016. „Hallo Frau Dietz, unsere Firma gibt es seit dem 01.08.1948. Ich finde es super, daß Sie die alten Holzbilder gesammelt haben. Viele Grüße aus Reit im Winkl, Hannelore Grossmann.“ Weitere E-Mails enthielten wertvolle Informationen: „Grossmann spricht man wie das kurze o in Frosch. Meine Eltern haben 1948 den Betrieb aus der Not heraus gegründet in Gudensberg bei Kassel. Dank der Malkunst und Fantasie meiner Mutter wurden u.a. die Holzbilder entwickelt und ca. 10 Jahre mit der Hand bemalt und danach im Siebdruck gefertigt. 1956 übersiedelten meine Eltern nach Reit im Winkl. In den 90er Jahren hatten wir 26 Mitarbeiter und haben weltweit geliefert. Heute produzieren wir nur noch Geburtstagszahlen und -Herzen in ganz kleinem Rahmen. Der Name meiner Mutter ist Martha Grossmann. Möglich, daß sie das Rotkäppchen (Anmerkung: Ich hatte ihr ein Foto gesendet) selbst bemalt hat, aber auf jeden Fall vorgezeichnet.“ (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 GROSSMANN, EMAILS: I am very grateful for the kind email responses from Grossmann’s daughter Hannelore Grossmann, sent to me in October 2016. “Hello Ms. Dietz, our company has existed since August 1, 1948. I think it’s great that you collect the old wood pictures. Best wishes from Reit im Winkl, Hannelore Grossmann” (translated). The following emails contained further valuable information: “Grossmann is pronounced like the short o in ‘frog.’ My parents founded the company out of necessity in 1948 in Gudensberg near Kassel. Thanks to my mother’s painting skills and imagination, the wood figures, among other things, were created and painted by hand for about ten years, and later produced with screen printing. In 1956, my parents moved to Reit im Winkl. In the 1990s we had 26 employees and shipped worldwide. Today we only produce birthday numbers and hearts on a very small scale. My mother’s name was Martha Grossmann. It’s possible that she painted the Little Red Riding Hood (note: I had added a picture in my email), but she definitely drew the outlines.” (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Original Bergischer Engel: Frühes Sterntaler mit ausgesägten Sternen, Handbemalt 15×16cm [EN] Star Money Girl with Cut-Out Stars

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, ÜBERSICHT: Der eigentliche „Original Bergischer Engel“ war nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Not heraus entstanden und existierte von 1945 bis 1967 (fast 25 Jahre lang); die Produktion war in Solingen-Wald. Die Entwürfe stammten alle von Johanna Gruner-Witkop (4.11.1928 – 8.3.2023). 1967 verkaufte Frau Gruner-Witkop schließlich ihre „Firma“ (um sich fortan ganz ihrer Familie mit kleinen Kindern widmen zu können) an Alfred Mertens von Mertens-Kunst, was sich vor allem auf die Namensrechte, die Motivrechte und die Siebdruck-Maschinen bezog; die Produktion fand fortan im 400 km entfernten Pfullingen statt. Zu den schönsten Figuren des „originalen“ Original Bergischer Engel gehört die blonde Schornsteinfegerin mit Kleeblatt und Hufeisen (ein Hampelmann) und das Aschenputtel mit dem O-Mund; beides sehr frühe, noch ganz handbemalte Figuren.

[EN] ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, BASIC OVERVIEW: The “first” original Bergischer Engel was created out of necessity after the Second World War and existed from 1945 to 1967 (almost 25 years); the production took place in Solingen-Wald. The designs were made by Johanna Gruner-Witkop (11/4/1928 – 3/8/2023). In 1967, Mrs. Gruner-Witkop finally sold her “company” (in order to be able to devote herself entirely to her family with small children) to Alfred Mertens from Mertens-Kunst, which primarily referred to the naming rights, the motif rights and the screen printing machines. From then on, production took place in Pfullingen, 400 km away. Among the most beautiful figures of the “original” Original Bergischer Engel are the blond chimney sweep girl with the four-leaf clover and the horseshoe (a jumping jack) and the Cinderella with the O-mouth; both very early, still entirely hand-painted figures. (Buch/25)

1950er Original Bergischer Engel: Kleiner Hans im Glück mit O-Mund 15cm [EN] Small Hans in Luck with O-Mouth

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, O-MÜNDER: Die frühen Holzbilder des Original Bergischer Engel aus den 1940er Jahren hatten oft einen erstaunten Ausdruck, weil der Mund ein längliches „O“ formte. Johanna Gruner-Witkop, die erste Besitzerin und Künstlerin des Original Bergischer Engel, hat mir im neuen Jahrtausend erzählt, dass sie zu Beginn ihres Betriebs in den Vierzigerjahren eine Freundin mit Design-Erfahrung hatte, die ihr sagte, dass gerade niedliche O-Münder und blonde Locken beliebt waren. Daher findet man häufig beides bei den frühen, noch ganz handbemalten Figuren des OBE: Die Froschkönig-Prinzessin mit dem blauen Sternenrock, die erste Version der Schornsteinfegerin (Hampelmann), das kleine blaue Aschenputtel und die Köchin mit der großen roten Schleife (Hampelmann). Die originelle Fischverkäuferin mit der kleinen Metallglocke in der Hand (Hampelmann) hatte zwar dunkle Locken, aber auch ihr Mund formte ein „O“, weil sie ihren Fisch anpries.

[EN] ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, O-MOUTHS: The early wood plaques by Original Bergischer Engel (1940s) often had an astonished expression because the mouth formed an elongated “O”. Johanna Gruner-Witkop, the first owner and artist of the Original Bergischer Engel, told me in the new millennium that when she started her business in the 1940s, she had a friend with design experience who told her that cute O-mouths and blonde curls were popular. That’s why you often find both on the early hand-painted figures by Original Bergischer Engel: on the Frog Prince princess with the blue starry skirt, the first chimney sweep girl (jumping jack), the little blue Cinderella and the chef girl with the big red bow (jumping jack). The fish seller woman with the small metal bell in her hand (jumping jack) had dark curly hair, but her shouting mouth also formed an “O”. (Buch/25)

1950er Original Bergischer Engel: Kleines Aschenputtel mit Schnürmieder 15cm [EN] Small Cinderella with Black Bodice

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, SCHNÜRMIEDER: Johanna Gruner-Witkop (1928-2023) hatte im letzten Jahrhundert alle frühen Entwürfe des „Original Bergischer Engel” gemacht. Zu ihren hübschesten Wandfiguren gehören die Märchen-Mädchen mit den Schürmiedern, zum Beispiel die beiden noch ganz handbemalten Froschkönig-Prinzessinnen mit ihren ausgestellten Röcken in Blau und Pink. Beide haben ein schwarzes Mieder mit jeweils drei x-Kreuzen untereinander, womit die Schnur angedeutete werden sollte. Es gab auch noch weitere Figuren des Original Bergischer Engel mit einer Art Schnürmieder, aber vor allem kamen sie in den ersten Jahrzehnten vor, also von den 1940er bis zu den 1950er Jahren.

[EN] ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, LACE-UP BODICE: Johanna Gruner-Witkop (1928–2023) created all the early designs of the “Original Bergischer Engel” in the last century. Among her prettiest wall figures are the fairy-tale girls wearing lace-up bodices, for example the two early hand-painted Frog Prince princesses with their flared skirts in blue and pink. Both have black bodices featuring three small X-shaped crosses arranged vertically, representing the lacing. There were also other figures by Original Bergischer Engel with a similar type of lace-up bodice, but they mainly appeared in the early decades, that is, from the 1940s to the 1950s. (10/25)

1950er Original Bergischer Engel: Gestiefelter Kater mit Hasenbeutel 15cm [EN] White Puss in Boots with Bunny Bag

"”

"”

ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, JOSEF WITKOP: Josef Witkop (1898-1971) war der Vater von Johanna Gruner-Witkop, der Künstlerin des Original Bergischer Engel. Sein Keramik- und Porzellangeschäft war im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen. Die Familie Witkop zog nach Solingen und begann dort, Kunstgewerbe-Produkte aus Holz herzustellen und zu verkaufen. Josef Witkop wußte, dass seine Tochter Johanna (damals 17 Jahre alt) künstlerisch sehr begabt war und hatte darauf das neue Familiengeschäft aufgebaut; auf ihren Namen wurde der Betrieb auch angemeldet. Als Firmennamen wählte man „Original Bergischer Engel“, weil anfangs vor allem kleine Engelchen (zum Beispiel als Tischkartenhalter) hergestellt wurden und weil Solingen zu der Region „Bergisches Land“ gehört. Josef Witkop kümmerte sich fortan vor allem um die geschäftliche Seite, so dass die Märchen-Holzbilder und die originellen Hampelmänner aus Solingen-Wald bald in vielen Spielzeuggeschäften hingen.

[EN] ORIGINAL BERGISCHER ENGEL, JOSEF WITKOP: Josef Witkop (1898-1971) was the father of Johanna Gruner-Witkop, the artist of the Original Bergischer Engel. His ceramics and porcelain business was bombed and destroyed during the Second World War. So the Witkop family started making and selling pretty little fretsaw figures. Josef Witkop knew that his daughter Johanna (then 17 years old) was very talented artistically and he built the new family business on that foundation–it was also registered in his daughter’s name. “Original Bergischer Engel” was chosen as the company name, because initially many tiny angels were made (for example as place card holders) and because Solingen belongs to the “Bergisches Land” region. Josef Witkop primarily took care of the business side, so that the wood plaques and jumping jacks by the Original Bergischer Engel were soon hanging in many German toy stores. (Buch/25)