1930er Märchen-Holzbild: Zartes kniendes Sterntaler, Karin von Wrangell, Vorkrieg

1930er Wrangel/Wrangell: Filigranes kniendes Sterntaler, Handbemalt 15cm [EN] Kneeling Star Money Girl *

WRANGEL/WRANGELL: Karin von Wrangell (geb. 30. Juli 1900 in Alp, Estland – gest. 20. Juni 1979 in Schielberg bei Bad Herrenalb) erhielt 1920/21 ihre Ausbildung als Kindergärtnerin und Werklehrerin im Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin. Danach gründete sie eine kunstgewerbliche Werkstatt in Berlin, zog 1930 nach Lindau und eröffnete dort eine neue Werkstatt für Märchenfiguren mit mehreren Angestellten. Ihre Schwester Ingeborg übernahm die Vertretung auf der Leipziger Messe und betreute internationale Exporte. Ab 1933 wurden Auslandsaufträge annulliert. 1936 erfolgte der Umzug nach Stuttgart, 1944 wurde die Werkstatt bei einem Luftangriff zerstört. Nach Kriegsende entstand ein Neubeginn in Welzheim unter dem Namen Wrangel-Kunst, mit einem Generalvertreter und neuen Entwürfen von Karin von Wrangell, darunter Märchen-Schachteln „Das kleine Märchenspiel” mit aufstellbaren Holzfiguren. 1948 musste der Betrieb nach Krankheit und wirtschaftlichen Problemen schließen. Karin von Wrangell arbeitete später als Malerin und Porträtkünstlerin weiter. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, German Wall Figures, Christiane Dietz)

🇬🇧 WRANGEL/WRANGELL: Karin von Wrangell (born July 30, 1900, in Alp, Estonia – died June 20, 1979, in Schielberg near Bad Herrenalb) completed her training as a kindergarten and handicraft teacher at the Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin in 1920/21. She then founded a small arts and crafts workshop in Berlin, moved to Lindau in 1930, and opened a new workshop for fairy-tale figures there with several employees. Her sister Ingeborg represented the company at the Leipzig Trade Fair and managed international exports. From 1933 onward, all foreign orders were canceled. In 1936 the business moved to Stuttgart, and in 1944 the workshop was completely destroyed in an air raid. After the war, production resumed in Welzheim under the name Wrangel-Kunst, with a general representative and new designs by Karin von Wrangell, including fairy-tale boxes “Das kleine Märchenspiel” containing small wooden figures to be set up for display. In 1948 the company closed due to illness and financial difficulties. Karin von Wrangell later continued working as a painter and portrait artist. (From the Book: Die Ära der Märchen-Holzbilder, German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Holzbild: Pfeifenzwerg auf Steinpilz, Holstenkunst

1930er Holsten-Kunst: „Pilzmännchen“ auf Steinpilz, Handbemalt 20cm [EN] Dwarf on Cep Mushroom, German Wall Figure

HOLSTEN-KUNST: Von Holsten-Kunst stammen wundervolle Märchen-Holzbilder, alle sind handbemalt und stammen wohl aus den 1930er-Jahren: Das Schneidersitz-Aschenputtel im rotem Rock (Nr.1), die weinende Froschkönig-Prinzessin mit Brunnen (Nr.3), der elegante Rattenfänger mit Halskrause (Nr.116) und der blaue Zwerg mit großen bunten Punkten, Fliegenpilzen in den Taschen und dem gelben Vogel auf dem Kopf (Nr.19). Weiß jemand mehr über die schöne Holsten-Kunst? Und wofür steht das „WeRaWe“ auf der Rückseite? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

HOLSTEN-KUNST: Holsten-Kunst made their wonderful German Wall Figures presumably in the 1930s. Every wood picture is hand-painted, high quality, and has the “Nr.”-stamp on the back: A kneeling Cinderella in a red skirt (Nr.1), a Frog Prince princess crying next to the well (Nr.3), an elegant Pied Piper of Hamelin with Ruffles (Nr.116) and a blue dwarf with colorful dots, fly agarics in his pocket and a yellow bird on his head (Nr.9). Does anyone know more about this producer? What does the “WeRaWe” on the back stand for? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Holzbild: Gelber Zwerg mit nackten Beinen und Sack, Niedersachsen-Kunst

1930er Niedersachsen-Kunst: Nacktknie-Zwerg mit Augenweiß, Handbemalt 18cm [EN] Yellow Dwarf with Sack, German Wall Figure

NIEDERSACHSEN-KUNST: Dieser Hersteller hat in den 1930er und vielleicht auch noch in den frühen 1940er Jahren Märchen-Holzbilder produziert, aber auch Kindermotive und Zwerge. Sie wurden alle handbemalt. Auf vielen der Figuren kann man unten ein Grasbüschel sehen, und die Augen wurden mit braunem Bleistift gezeichnet, wie das auch bei Heller der Fall war. Vielleicht wurde die Werkstatt im Zweiten Weltkrieg ausgebombt? Ich kenne jedenfalls keine späteren Produkte dieses Herstellers. Weiß jemand mehr über Niedersachsen-Kunst? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 NIEDERSACHSEN-KUNST: This manufacturer produced many German Wall Figures in the 1930s and maybe in the early 1940s, too. Most of those wood plaques were the classic Brothers Grimm’s motifs, but there were also children and dwarfs. All of them were hand-painted. On many of their figures you’ll find grass sprouting at the bottom. The eyes were painted with a brown pencil, like Heller did, too. This producer doesn’t seem to have survived the Second World War, maybe they got bombed out, like other manufacturers, too. Does anyone know more about this wonderful historic manufacturer? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Holzbilder: Zwergenhaus Strässer Weimar, Ausstellung

Zwergenhaus Strässer Weimar: Historisches Foto mit Trachtenfiguren, 1930er Ausstellung [EN] Exhibition with Folk Dancers

ZWERGENHAUS STRÄSSER, WEIMAR: Dort wurden ab etwa 1935 bis in die 1950er Jahre hinein wunderschöne Märchen-Holzbilder hergestellt, mit vielen verschiedenen Motiven: Es gab Märchen, aber auch viele Zwerge sowie Frauen und Männer aus der Rokoko-Zeit, mit wunderschönen Kleidern und teilweise als riesige, sehr aufwändige und filigrane Wandfiguren. Charlotte Sträßer hat die Motive entworfen und später zusammen mit ihren beiden Töchtern handbemalt. Zunächst wurde in Weimar produziert, und nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Flucht in den Westen, nach Stuttgart. Inzwischen erfreuen sich auch auch die Enkel und Urenkel von Charlotte Sträßer an den wunderschönen Figuren, die noch in der Familie verblieben sind. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] ZWERGENHAUS STRÄSSER, WEIMAR: The name “Zwergenhaus” means dwarf house. Charlotte Sträßer produced her beautiful German Wall Figures from the mid-1930s to the 1950s. There were fairy tales, but also many dwarfs and also women and men from the Rococo period, with beautiful dresses, some of them as huge, very elaborate, and filigree wall figures. After the Second World War, Charlotte Strässer fled from Weimar in East Germany to the West, to Stuttgart. Meanwhile, the grandchildren and great-grandchildren of Charlotte Sträßer also enjoy the beautiful figures that remain in the family. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchen-Holzbild: Gelbes Brüderchen und Schwesterchen mit ausgefransten Haaren, Eifelkunst

1940er Eifelkunst: Gelbes Brüderchen und Schwesterchen, Handbemalt 17x18cm [EN] Little Brother and Little Sister

EIFELKUNST, ÜBERSICHT: Eifelkunst, manchmal auch Eifel-Kunst geschrieben, existierte von den 1930er- bis etwa zu den 1970er-Jahren. Die Gründerin und Künstlerin war Ilse Schneider (1910–2009). Ende der (alten) Zwanzigerjahre hatte Ilse Schneider zunächst für Hellerkunst gearbeitet. Bald jedoch gründete sie ihre eigene Werkstatt für Märchen-Holzbilder – vermutlich Anfang der 1930er-Jahre. So entstanden reizende Ilse-Schneider-Motive wie beispielsweise das Tapfere Schneiderlein mit Bügeleisen oder Däumelinchen in der roten Tulpe. Auch die Zwerge, die eine Riesen-Erdbeere tragen, gehören zu den besonders reizvollen Motiven von Eifelkunst. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 EIFELKUNST, OVERVIEW: Eifelkunst, sometimes also written Eifel-Kunst, existed from the 1930s until around the 1970s. The founder and artist was Ilse Schneider (1910–2009). In the late 1920s, Ilse Schneider initially worked for Hellerkunst. Soon after, she founded her own arts and crafts studio, likely in the early 1930s, and began producing thousands of German Wall Figures. Ilse Schneider created beautiful designs such as The Brave Little Tailor with a Pressing Iron, Thumbelina in a Red Tulip, and Dwarfs Carrying a Giant Strawberry. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchen-Holzbild: Peterchens Mondfahrt mit Anneliese auf umbedrehtem Mond, Eifelkunst

1940er Eifelkunst: Peterchens Mondfahrt mit Anneliese, Handbemalt 20cm [EN] Little Peter’s Journey to the Moon

EIFELKUNST, PROSPEKTE: Ich kenne bisher insgesamt drei Broschüren aus den 1930er-Jahren von Ilse Schneider, der Besitzerin und Künstlerin von Eifelkunst. Es handelt sich um zwei einfarbige Faltblätter und eines mit einer bunten Gänseliesel. Die beiden frühen Prospekte enthalten noch keine Telefonnummer. Im dritten Faltblatt, etwa von 1938, steht: „Eifelkunst-Werkstatt Schneider, Daun/Eifel, Inh. Ilse Schneider, Postschließfach 25, Telefon 209.“ In den Prospekten sind insgesamt etwa 20 verschiedene Motive von Märchen-Holzbildern zu sehen. Zu den frühen Wandfiguren gehören zum Beispiel Peterchens Mondfahrt auf der umgedrehten Mondsichel, Hänsel und Gretel im Teenageralter und das Rumpelstilzchen im zweifarbigen Cape. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 EIFELKUNST, BROCHURES: So far, I’ve found three brochures from the 1930s by Ilse Schneider, the owner and artist of Eifelkunst. Two are monochrome leaflets, and one features a colorful Goose Girl. The two earlier brochures don’t include a telephone number. In the third leaflet, probably from around 1938, it says: “Eifelkunst-Werkstatt Schneider, Daun/Eifel, Inh. Ilse Schneider, Postschließfach 25, Telefon 209.” The brochures display around 20 different German Wall Figure designs. Among the early wood plaques are, for example, Little Peter’s Journey to the Moon on an upturned crescent moon, Hansel and Gretel depicted as teenagers, and Rumpelstiltskin in a two-colored cape. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

Antikes Märchen-Holzbild: Hellblauer Engel mit Christbaumschmuck, 1930er Kunsttruhe

1930er Kunsttruhe: Engel mit Christbaumschmuck, Handbemalt 24cm [EN] Angel with Christmas Tree Decoration

KUNSTTRUHE: Die meisten „Kunsttruhe“-Figuren haben keinen Stempel. Man erkennt sie aber an dem typischen Augenweiß und den eher einfachen Motiven; außerdem sind sie oft unzureichend fixiert, so dass die Farben leicht verwischen und die Augen häufig kaum noch erkennbar sind. Ein Holz-Häwelmann trägt den Firmenstempel: eine gezeichnete Truhe und das Wort „Kunsttruhe“; darüber steht ein weiteres, unleserliches Wort. Ein blondes Pappe-Aschenputtel mit langem Zopf hat zusätzlich noch folgenden Stempel: „ … statt Holz wird vorübergehend Pappe verwendet.“ Die Pappe-Figuren stammt vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg, als Materialmangel herrschte. Auf den frühen Figuren (wohl 1930er-Jahre) steht manchmal der Stempel „Handarbeit“, in alter deutscher Schrift. Markante Figuren von „Kunsttruhe“ sind zum Beispiel der Kerzenzwerg, das Sterntaler mit der roten Kappe, das vor einer Sternen-Tanne kniet, und ein ausschreitendes Hänschen Klein mit einem Stock quer unter dem Arm. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 KUNSTTRUHE: Most “Kunsttruhe” (Art Chest) figures do not have a stamp, but you can recognize them by the typical whites of their eyes and the rather simple motifs. In addition, they are often inadequately fixed, so the colors are easily blurred and the eyes are often barely visible. A wooden Häwelmann (Little Haverman) bears the company stamp: a drawn chest and the word “Kunsttruhe”; there is another illegible word above it. A blonde cardboard Cinderella with a long braid has a second stamp added: “… Cardboard is temporarily used instead of wood.” The cardboard plaque probably dates from the Second World War, when materials were scarce. The early figures (probably from the 1930s) sometimes have the stamp “Handarbeit,” in old German script. Striking figures from “Kunsttruhe” include the candle gnome, the Star Money girl with the red cap kneeling in front of a star fir tree, and a striding Hänschen Klein with a walking stick held across his body. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Holzbild: Aschenputtel auf Kamin sitzend, Niedersachsen-Kunst

1930er Niedersachsen-Kunst: Breitformatiges Herd-Aschenputtel mit erstauntem Mund, Handbemalt 18×20cm [EN] Antique Stove Cinderella

NIEDERSACHSEN-KUNST: Dieser Hersteller hat in den 1930er und vielleicht auch noch in den frühen 1940er Jahren Märchen-Holzbilder produziert, aber auch Kindermotive und Zwerge. Sie wurden alle handbemalt. Auf vielen der Figuren kann man unten ein Grasbüschel sehen, und die Augen wurden mit braunem Bleistift gezeichnet, wie das auch bei Heller der Fall war. Vielleicht wurde die Werkstatt im Zweiten Weltkrieg ausgebombt? Ich kenne jedenfalls keine späteren Produkte dieses Herstellers. Weiß jemand mehr über Niedersachsen-Kunst? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] NIEDERSACHSEN-KUNST: This manufacturer produced many German Wall Figures in the 1930s and maybe in the early 1940s, too. Most of those wood plaques were the classic Brothers Grimm’s motifs, but there were also children and dwarfs. All of them were hand-painted. On many of their figures you’ll find grass sprouting at the bottom. The eyes were painted with a brown pencil, like Heller did, too. This producer doesn’t seem to have survived the Second World War, maybe they got bombed out, like other manufacturers, too. Does anyone know more about this wonderful historic manufacturer? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchen-Holzbild: Kräuterzwerg mit Hagebutten, Gerheina *

1940er Gerheina: „Kräuterzwerg“ mit Hagebutten, Handbemalt 18cm [EN] Herb Dwarf with Rose Hips *

GERHEINA: Die reizenden Märchen-Holzbilder der „Gerheina-Werkstätten“ stammen vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Alle Figuren sind sehr originell und zeichnen sich durch einen grünen Sockel mit kunstvoller schwarzer Verzierung an der Unterseite aus. Auf einem der Holzbilder wurde die Widmung „Weihnachten 1944“ auf der Rückseite von Hand vermerkt. Der Name „Gerheina“ ist ungewöhnlich; möglicherweise – ähnlich wie bei „Ravi“ – handelt es sich um eine Kombination aus zwei Vornamen, etwa „Gerhard Heinrich“. Auf den Rückseiten befindet sich neben dem Namensstempel stets auch ein Titelstempel der jeweiligen Figur. Zu den bekannten Motiven gehören der „Zwergen-Beschützer“ mit Schwert und Schild, der „Zwergen-König“, „Zwerg Fliegenpilz“, „Sterngucker“, das „Schusterlein“, ein Rumpelstilzchen und der „Nimmersatt“ mit Bierfass und Krug. Weiß jemand mehr über die Gerheina-Werkstätten? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] GERHEINA: The German Wall Figures from the „Gerheina Werkstätten“ likely date back to the 1930s and 1940s. All figures are very original and feature a green base with a finely crafted black decoration at the bottom. One wood picture bears a handwritten dedication: “Christmas 1944” (translated). The name “Gerheina” is quite unusual and may be a compound (like “Ravi”) — possibly derived from two names, such as “Gerhard Heinrich.” On the backs, in addition to the Gerheina name stamp, there is always another stamp with the figure’s title. Known motifs include the “Dwarf Protector” with sword and shield, the “Dwarf King,” the “Toadstool Dwarf,” the “Stargazer,” the “Little Shoemaker,” a Rumpelstiltskin, and the “Glutton” with beer barrel and mug (all translated). Does anyone know more about Gerheina? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchen-Holzbild: Kleiner Däumling auf buntem Feldsockel, Kinderwelt Lindau-Bodensee

1940er Kinderwelt Lindau-Bodensee: Origineller kleiner Däumling, Handbemalt 11x13cm [EN] Funny Little Thumb

KINDERWELT BODENSEE: Dieser Hersteller von Kinder-Wandfiguren hat um die letzte Jahrhundertmitte herum produziert. Der sehr ausführliche Rückseitenstempel lautet: „Spielzeug- und Kunstgegenständefabrik Kinderwelt, Dipl.-Ing. Gabriel Kysilo, Ing. Ökon. Eugen Godilo-Godlewsky, Lindau-Bodensee, Hauptstraße Nr. 20.“ Ich kenne bisher zwei Wandfiguren dieser alten Manufaktur. Ein Holzbild ist ein kleiner, sehr weit ausschreitender Däumling / Siebenmeilenstiefel-Junge auf einem dreifarbigen Sockel in Schwarz, Grün und Gelb. Die zweite Figur ist ein Hans im Glück.

[EN] KINDERWELT BODENSEE: “Kinderwelt Bodensee” means “Children’s World Lake Constance.” This manufacturer of German Wall Figures produced around the middle of the last century. The very detailed stamp on the back reads: “Toy and Art Objects Factory Children’s World, Dipl.-Ing. Gabriel Kysilo, Ing. Econ. Eugen Godilo-Godlewsky, Lindau, Lake Constance, Hauptstraße No. 20” (translated). So far I know two figures from this old studio, both of which bear the stamp. One wood plaque is a small Little Thumb / Seven-League Boots Boy on a tricolor base in black, green, and yellow. The second figure is a Hans in Luck with a goose. (Buch/25)