1930er Märchen-Holzbild (Erwachsene): Dachauer-Tracht-Frau mit Herz

1930er Unbekannt: Füllige Dachauer-Tracht-Frau mit Lebkuchenherz, Handbemalt 19x19cm [EN] Dachau Folk Woman with Heart

UNBEKANNTE RUNDRAHMEN-TRACHTEN: Die Figuren zeichnen sich durch einen seltsam-skurrilen Stil aus. Bekannt sind zwei stark füllige weibliche Darstellungen sowie ein weit ausschreitender, rufender Mann mit sichtbar gezeichneter, schwarz umrandeter Zahnreihe und einer Hand in der Hosentasche. Die Figur ist nur noch zur Hälfte vorhanden und ist trotz des grundsätzlich dicken und stabilen Holzes durch äußere Einwirkung abgebrochen. Sämtliche Wandfiguren sind in einen grün gefassten Rundrahmen eingebunden, handbemalt und hochwertig ausgeführt; die Trachten weisen detaillierte, zeichnerisch ausgearbeitete Bezüge zur Region Dachau auf. Stil und Materialität des Holzes sprechen für eine Entstehung in den 1930er Jahren. Vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund des Konzentrationslagers Dachau (1933–1945) lässt sich fragen, ob der teils fast groteske Ausdruck als distanzierende oder kommentierende Bildsprache verstanden werden kann. Es gab traditionell aber auch den Dachauer Bauern in der Karikatur, von daher könnten die Figuren auch eine überspitzte Art der Karikatur sein.

[EN] Unknown Round-Frame Folk Costume Figures: The figures are characterized by a strangely quirky style. Known examples include two markedly full-bodied female figures and a widely striding, calling male figure with a visibly rendered row of black-outlined teeth and one hand in his trouser pocket. This figure survives only in part; despite the generally thick and stable wood, it was broken through external impact. All wall figures are set within a green-painted round frame, hand-painted and of high-quality execution; the costumes display detailed, drawn references to the Dachau region. Stylistic features and the material qualities of the wood suggest an origin in the 1930s. Against the historical background of the Dachau concentration camp (1933–1945), it may be asked whether the almost grotesque expression can be read as a distancing or commenting visual language. Traditionally, the Dachau farmer also appeared in caricature; therefore, these figures may likewise represent an exaggerated, caricature-like form of depiction.

1930er Märchen-Holzbild (Erwachsene): Skurriler Dachauer-Tracht-Mann

1930er Unbekannt: Skurriler Mann in Dachauer Tracht, Handbemalt 23x23cm [EN] Man in Dachau Folk Costume

UNBEKANNTE RUNDRAHMEN-TRACHTEN: Die Figuren zeichnen sich durch einen seltsam-skurrilen Stil aus. Bekannt sind zwei stark füllige weibliche Darstellungen sowie ein weit ausschreitender, rufender Mann mit sichtbar gezeichneter, schwarz umrandeter Zahnreihe und einer Hand in der Hosentasche. Die Figur ist nur noch zur Hälfte vorhanden und ist trotz des grundsätzlich dicken und stabilen Holzes durch äußere Einwirkung abgebrochen. Sämtliche Wandfiguren sind in einen grün gefassten Rundrahmen eingebunden, handbemalt und hochwertig ausgeführt; die Trachten weisen detaillierte, zeichnerisch ausgearbeitete Bezüge zur Region Dachau auf. Stil und Materialität des Holzes sprechen für eine Entstehung in den 1930er Jahren. Vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund des Konzentrationslagers Dachau (1933–1945) lässt sich fragen, ob der teils fast groteske Ausdruck als distanzierende oder kommentierende Bildsprache verstanden werden kann. Es gab traditionell aber auch den Dachauer Bauern in der Karikatur, von daher könnten die Figuren auch eine überspitzte Art der Karikatur sein.

[EN] Unknown Round-Frame Folk Costume Figures: The figures are characterized by a strangely quirky style. Known examples include two markedly full-bodied female figures and a widely striding, calling male figure with a visibly rendered row of black-outlined teeth and one hand in his trouser pocket. This figure survives only in part; despite the generally thick and stable wood, it was broken through external impact. All wall figures are set within a green-painted round frame, hand-painted and of high-quality execution; the costumes display detailed, drawn references to the Dachau region. Stylistic features and the material qualities of the wood suggest an origin in the 1930s. Against the historical background of the Dachau concentration camp (1933–1945), it may be asked whether the almost grotesque expression can be read as a distancing or commenting visual language. Traditionally, the Dachau farmer also appeared in caricature; therefore, these figures may likewise represent an exaggerated, caricature-like form of depiction.

1940er Märchen-Holzbild: Hollandzwerg mit Laterne, „Handbemahlt“, Unbekannt

1940er Unbekannt: Hollandzwerg mit Laterne „Handbemahlt“, 20cm [EN] Netherlands Dwarf on Green Base, Dutch Wall Figure

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HOLLAND, TIPPFEHLER: Es gibt schöne, sich sehr ähnelnde Wandfiguren aus den Niederlanden, vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Manchmal steht „Handarbeid Holland“ (häufig in rot) oder „Handbemahlt“ auf der Rückseite. „Handarbeid“-Beispiele: Pelikan-Reiter, Zaun-Kinder, Waschzuber-Mädchen und ein Angler-Zwerg, an dem man die Technik der Motivaufbringung erkennt, denn auf der Rückseite ist das gleiche Motiv aufgedruckt, nur unbemalt. „Handbemahlt“-Beispiele: ein Junge mit einem Fußball, ein Junge mit einer Kerze und ein Mädchen mit einer riesigen Tasche. Manchmal findet man nur (oder zusätzlich) die Zahl 1, 2, 3 oder 4 und teilweise einen dreieckigen Papieraufhänger. Es könnte sein, dass es sich immer um den gleichen Hersteller handelt. Vermutlich von einem anderen Produzenten stammen die Niederlande-Figuren mit den dicken braunen gedruckten Umrissen, zum Beispiel ein erschöpfter Fliegenpilz-Zwerg. Weiß jemand mehr darüber? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 HOLLAND, TYPO: There are charming and very similar wall figures from the Netherlands, most likely from the 1930s and 1940s. Sometimes the back says “Handarbeid Holland” (often in red) or “Handbemahlt” (hand-painted). Examples for “Handarbeid”: Pelican Rider, Fence Children, Washtub Girl, and a Fishing Gnome, which reveals the motif application technique as the same motif is printed on the back—just unpainted. “Handbemahlt” examples include: Boy with Football or Candle, Girl with Giant Bag. Sometimes only the numbers 1, 2, 3 or 4 appear, and occasionally a triangular paper hanger is attached to the back. They might all come from the same manufacturer. Other figures with thick brown printed outlines, such as an exhausted fly agaric gnome, likely stem from a different Dutch producer. Does anyone know more? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Märchen-Holzbild, Kind: Hollandmädchen bei der Puppenwäsche, Unbekannt

1940er Unbekannt: Hollandmädchen bei der Puppenwäsche 18cm [EN] Wash Tub Girl with Doll Bath, Dutch Wall Figure

HOLLAND, TIPPFEHLER: Es gibt schöne, sich sehr ähnelnde Wandfiguren aus den Niederlanden, vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Manchmal steht „Handarbeid Holland“ (häufig in rot) oder „Handbemahlt“ auf der Rückseite. „Handarbeid“-Beispiele: Pelikan-Reiter, Zaun-Kinder, Waschzuber-Mädchen und ein Angler-Zwerg, an dem man die Technik der Motivaufbringung erkennt, denn auf der Rückseite ist das gleiche Motiv aufgedruckt, nur unbemalt. „Handbemahlt“-Beispiele: ein Junge mit einem Fußball, ein Junge mit einer Kerze und ein Mädchen mit einer riesigen Tasche. Manchmal findet man nur (oder zusätzlich) die Zahl 1, 2, 3 oder 4 und teilweise einen dreieckigen Papieraufhänger. Es könnte sein, dass es sich immer um den gleichen Hersteller handelt. Vermutlich von einem anderen Produzenten stammen die Niederlande-Figuren mit den dicken braunen gedruckten Umrissen, zum Beispiel ein erschöpfter Fliegenpilz-Zwerg. Weiß jemand mehr darüber? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 HOLLAND, TYPO: There are charming and very similar wall figures from the Netherlands, most likely from the 1930s and 1940s. Sometimes the back says “Handarbeid Holland” (often in red) or “Handbemahlt” (hand-painted). Examples for “Handarbeid”: Pelican Rider, Fence Children, Washtub Girl, and a Fishing Gnome, which reveals the motif application technique as the same motif is printed on the back—just unpainted. “Handbemahlt” examples include: Boy with Football or Candle, Girl with Giant Bag. Sometimes only the numbers 1, 2, 3 or 4 appear, and occasionally a triangular paper hanger is attached to the back. They might all come from the same manufacturer. Other figures with thick brown printed outlines, such as an exhausted fly agaric gnome, likely stem from a different Dutch producer. Does anyone know more? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Holzbild: Kleines Baumstamm-Schneewittchen mit Musikzwergen, Kunstgewerbliche Handarbeit

1930er Kunstgewerbliche Handarbeit: Schneewittchen und die sieben Zwerge, Handbemalt 13x17cm [EN] Snow White and the 7 Dwarfs

KUNSTGEWERBLICHE HANDARBEIT: Auf der Rückseite dieser historischen und meist eher kleinen Märchen-Holzbilder steht fast immer „Kunstgewerbliche Handarbeit“ und eine Motivnummer, die mit „No“ abgekürzt ist. Deshalb nenne ich sie auch die „Unbekannte No-Serie“. Produziert wurde wohl in den 1930er- und 1940er-Jahren, wobei während des Zweiten Weltkriegs offenbar auf das Material Pappe umgestiegen wurde – vermutlich war das Holz in der Kriegszeit knapp geworden. Das ging damals vielen Herstellern so. Diese Manufaktur hat auch sehr viele kleine Tischkartenhalter im gleichen Stil hergestellt. Weiß jemand den richtigen Namen des Herstellers? Bitte schreiben Sie mir! (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 KUNSTGEWERBLICHE HANDARBEIT: On the back of these historical and mostly rather small German Wall Figures, they almost always stamped “Kunstgewerbliche Handarbeit,” meaning handmade arts and crafts. And there was a motif number, too, abbreviated as “No.” That’s why I also call it the “Unknown No Series.” They were probably produced in the 1930s and 1940s, although during the Second World War, cardboard was apparently used instead of wood—presumably due to the material shortages during wartime. That happened to other producers, too. This manufacturer also made many tiny place card stands in the same style. Does anyone know the correct name of the manufacturer? Please get in touch! (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Pappebild: Farbenfrohes Rotkäppchen mit Mieder-Weste, Unbekannt

1930er Unbekannt: Pappe-Rotkäppchen mit Wolf, Handbemalt 25cm [EN] Little Red Riding Hood on Cardboard

PAPPE-FIGUREN: In den Kriegsjahren (Zweiten Weltkrieg) stiegen einige Hersteller von Märchen-Holzbildern auf Pappe um, wegen des Materialmangels. Auf eigenen dieser Kriegsware-Figuren steht auf der Rückseite ein Hinweis-Stempel, dass die Produktion „vorübergehend auf Pappe“ erfolgt. Das ist zum Beispiel bei einer handbemalten Aschenputtel-Figur der Fall, die leider einen schlecht lesbaren Hersteller-Stempel hat: Es scheint das Wort „Kunsttruhe“ zum Namen zu gehören und es ist auch eine Truhe abgebildet. Neben den Kriegspappe-Bildern gab es auch Manufakturen, die ohne Not Pappe-Figuren herstellten, viele davon wurden sogar handbemalt. Sie sind aber eher die Ausnahme in der Märchen-Holzbild-Ära (1920er bis 1980er). (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 CARDBOARD FIGURES: Some manufacturers of German Wall Figures switched from wood to cardboard during the Second World War, mainly because there was a shortage of plywood and other materials. I found a stamp on the back of some cardboard figures that translates to: “Painted on cardboard for a while”. I’ve seen this for example on a hand-painted Cinderella figure with yet another stamp on the back with the producer’s name: Unfortunately it’s hard to decipher, it seems to be the word “Kunsttruhe” (Art Chest) and there is even a picture of a chest in the stamp. There are also some producers that made cardboard figures outside the Second World War. They are all an exception though in the German Wall Figures era, which lasted from the 1920s to the 1980s and had one thing in common: They were wood plaques. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1960er Märchen-Holzbild: Ungewöhnliches Siebdruck-Rotkäppchen, Unbekannt

1960er Unbekannt: Sehr ungewöhnliches Siebdruck-Rotkäppchen 19cm [EN] Very Unusual Screen-printed Little Red Riding Hood

SIEBDRUCK: Frau Gruner-Witkop vom „Original Bergischer Engel“ erzählte mir im neuen Jahrtausend, dass ihre Manufaktur in den 1950er Jahren auf die Siebdrucktechnik umgestiegen war. Dafür hatte sie einen einwöchigen Kurs besucht. Fast alle großen Manufakturen wechselten in den 50er oder 60er Jahren zum Siebdruck, der allerdings anfangs immer noch viel zusätzliche Handarbeit bedeutete: Die Ränder der Märchen-Holzbilder wurden zunächst weiterhin noch mit Hand bunt bemalt und manche Farbübergänge oder kleinen Fehler wurden ebenfalls mit dem Handpinsel korrigiert. Von Heller weiß ich, dass die Gesichter und Hände in der ersten Siebdruckphase noch komplett mit Hand gezeichnet wurden. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] SCREEN PRINTING: Mrs. Gruner-Witkop of the “Original Bergischer Engel” told me in the new century that her studio had switched to screen printing in the 1950s. She had to attend a special one week training to learn the technique. Most of the large manufacturers switched to screen printing in the Fifties or Sixties. However, in the beginning that still meant a lot of handwork: The edges of the wood plaques were still hand-colored and small flaws of the early printing process were also corrected with a small paint-brush. Heller did still hand-draw all the faces and hands of each wall figure in the first screen-printing phase. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1960er Märchen-Holzbild: Ungewöhnliches Siebdruck-Schneewittchen, Unbekannt

1960er Unbekannt: Ungewöhnliches Siebdruck-Schneewittchen 20cm [EN] Unusual Screen-printed Snow White

SIEBDRUCK: Frau Gruner-Witkop vom „Original Bergischer Engel“ erzählte mir im neuen Jahrtausend, dass ihre Manufaktur in den 1950er Jahren auf die Siebdrucktechnik umgestiegen war. Dafür hatte sie einen einwöchigen Kurs besucht. Fast alle großen Manufakturen wechselten in den 50er oder 60er Jahren zum Siebdruck, der allerdings anfangs immer noch viel zusätzliche Handarbeit bedeutete: Die Ränder der Märchen-Holzbilder wurden zunächst weiterhin noch mit Hand bunt bemalt und manche Farbübergänge oder kleinen Fehler wurden ebenfalls mit dem Handpinsel korrigiert. Von Heller weiß ich, dass die Gesichter und Hände in der ersten Siebdruckphase noch komplett mit Hand gezeichnet wurden. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 SCREEN PRINTING: Mrs. Gruner-Witkop of the “Original Bergischer Engel” told me in the new century that her studio had switched to screen printing in the 1950s. She had to attend a special one week training to learn the technique. Most of the large manufacturers switched to screen printing in the Fifties or Sixties. However, in the beginning that still meant a lot of handwork: The edges of the wood plaques were still hand-colored and small flaws of the early printing process were also corrected with a small paint-brush. Heller did still hand-draw all the faces and hands of each wall figure in the first screen-printing phase. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1960er Märchen-Holzbild: Ungewöhnliches Sterntaler im Lichterkreis, Unbekannt *

1960er Unbekannt: Ungewöhnliches Sterntaler im großen Lichtkreis 18cm [EN] Unusual Star Money in Yellow Circle *

BRÜDER GRIMM ZUM ANFASSEN: Es waren vor allem die Helden der Brüder Grimm, die damals auf den Märchen-Holzbildern verewigt wurden. So ein Geschenk gab einem Kind etwas Solides in die Hand – eine hölzerne Verkörperung seiner Gutenachtgeschichten. Jetzt, im neuen Jahrtausend, gibt es viele Erwachsene, die diese Figuren (wieder) sammeln. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass im heutigen digitalen Zeitalter etwas Festes, etwas Solides, etwas aus dem Natur- und Urmaterial Holz wieder neu geschätzt wird; besonders, wenn es auch noch Kindheitserinnerungen weckt. Erstaunlich ist, dass das selbst bei jenen der Fall ist, die damals gar keine Märchen-Holzbilder von hochwertigen Manufakturen wie Heller, Mertens oder Ravi kannten oder besaßen. Zu Letzteren gehöre ich selbst: Ich habe 2014 zum ersten Mal eine solche Figur in den Händen gehalten, obwohl ich 1963 geboren wurde. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] BROTHERS GRIMM TO HOLD: It was primarily the Brothers Grimm heroes who were immortalized on the German Wall Figures back then. Such a gift gave a child something solid to hold–a wooden embodiment of their bedtime stories. Now, in the new millennium, many adults are collecting these figures again. This is certainly also due to the fact that in today’s digital age, something tangible, something stable, something made from the primal material of wood is newly appreciated–especially when it brings back childhood memories. Strangely enough, this is also true for those who, as children, never knew or owned any of these wood pictures from high-quality manufacturers such as Heller, Mertens or Ravi. I am one of them: I held such a figure in my hands for the first time in 2014, although I was born back in 1963. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1930er Märchen-Holzbild: Entsetzte Mutter Geiß, Unbekannt

1930er Unbekannt: Entsetzte Mutter Geiß, Der Wolf und die sieben Geißlein, Handbemalt 20cm [EN] Shocked Mother Goat

UNBEKANNTE MANUFAKTUREN: Es gab im letzten Jahrhundert sehr viele Hersteller von Märchen-Holzbildern; es waren sicher viele Hundert verschiedene. Ich bin immer froh, wenn ein Herstellername auf der Rückseite einer Figur steht. Oft ist das aber nicht der Fall und ich bin auf Hinweise von anderen angewiesen. Wenn Sie etwas über mir unbekannte (oder auch bekannte) historische Holzbild-Manufakturen wissen, melden Sie sich bitte! So viel Wissen ist schon verloren gegangen, aber manchmal können sich die Nachfahren einer Manufaktur, zum Beispiel Enkel oder Urenkel noch daran erinnern oder jemand kennt jemanden, der bei einem Hersteller der alten Wandfiguren gearbeitet hat, in Deutschland oder auch in anderen Ländern, vie zum Beispiel den Niederlanden. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] UNKNOWN MANUFACTURERS: There were so many manufacturers of German Wall Figures in the last century–it must have been hundreds of different ones. I’m always happy when there’s a producer’s name on the back of a wood picture. But very often that’s not the case and I need help from others out there. If you know something about unknown old manufactures (or about known ones, too,)–please get in touch! So much knowledge is already gone, but sometimes the descendants of a manufacturer, for example grandchildren or great-grandchildren might remember things or someone might know someone who once worked for a producer of the old children’s wall figures, in Germany or other countries, for example the Netherlands, too. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)