1970er Mertens-Kunst: Rotkäppchen mit Westenkette, Siebdruck 23cm [EN] Little Red Riding Hood with Small Black Vest

MERTENS, KÜNSTLER: Die einzig gesicherte Künstlerin ist Ute Mertens (1937-1996), die schon im frühen Jugendalter, also wohl schon ab den 1950er Jahren Entwürfe für Mertens-Kunst gemacht hat. 1950 wurde sie 13, also stammen alle Wandfiguren, die vor 1950 entstanden und noch komplett handbemalt waren, nicht von Ute Mertens. Die Entwürfe der 1930er und 1940er Jahre stammen entweder von Alfred Mertens selbst oder von einer noch unbekannten Künstlerin, eine der drei Frauen, die im ersten Mertens-Atelier in Reutlingen angestellt war. Alfred Mertens war selbst war auch Künstler und ist eventuell für die ganz frühen Wandfiguren im anthroposophischen Stil verantwortlich. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] MERTENS, ARTISTS: The only confirmed artist is Ute Mertens (1937–1996), who began creating designs for Mertens-Kunst in her early teenage years, likely starting in the 1950s. In 1950 she was thirteen, so all wall figures produced before 1950 — which were still entirely hand-painted — cannot be attributed to Ute Mertens. The designs from the 1930s and 1940s come either from Alfred Mertens himself or from an as yet unknown female artist, one of the three women employed in the first Mertens studio in Reutlingen. Alfred Mertens was also an artist and may have been responsible for the very early wall figures in the anthroposophic style. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Mertens-Kunst: Zwergenhaftes Sandmännchen im blauen Outfit, Siebdruck 22cm [EN] Dwarf-Like Sandman in Blue Outfit

SANDMANN, SANDMÄNNCHEN: Der Sandmann ist ein häufiges Motiv auf den Märchen-Holzbildern aus dem letzten Jahrhundert. Zuerst gab es den klassischen Sandmann: „Der Sandmann“ ist eigentlich ein Märchen von Hans Christian Andersen, aber schon vorher schrieb E.T.A. Hoffmann eine (gruselige) Geschichte mit dem gleichen Titel. 1959 war die „Geburt“ von „Unser Sandmännchen“ in der DDR und etwas später folgte das BRD-Sandmännchen. Der Unterschied ist leicht zu merken: spitzer Bart = Ost-TV-Sandmännchen und breiter Bart = West-TV-Sandmännchen. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] Sandmann, Little Sandman: The Sandman was a common motif on German Wall Figures of the last century. First, there was the classic Sandman. “The Sandman” is originally a fairy tale by Hans Christian Andersen, but even before Andersen, E.T.A. Hoffmann wrote a (creepy) story with the same title. In 1959, the “Little Sandman” of East German television was born, and shortly after, the West German version followed. The difference is easy to spot: Pointed beard = East German Sandman, and wide beard = West German Sandman. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1940er Mertens-Kunst: Babybauch-Schneewittchen mit Gratulationszwerg 23cm [EN] Snow White with Baby Belly

MERTENS, SCHNEEWITTCHEN: Eines der frühesten Mertens-Schneewittchen ist das sehr schlichte gelbe Apfel-Schneewittchen, ohne Krone und mit einem grünen Zwerg im kurzen Kleidchen aus den 1930er-Jahren. Danach kam das weiße Art Deco-Schneewittchen mit Babybauch, knielangem Zopf und dem Gratulations-Zwerg mit Blumen und langen Hosen. Die Figur war sehr beliebt und wurde in den 1930er- und 1940er-Jahren tausendfach produziert. Dann gab es kurzzeitig ein mageres kleines Schneewittchen in kräftigem Gelb mit einer kleinen Prinzessinnenkrone. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die zwanzigjährige Phase mit den weiß-gelben (mehr weiß als gelb) Schneewittchen in vielen Varianten. Später folgten unter anderem das hellblaue Ballkleid-Schneewittchen und das lila-weiße Schneewittchen mit Hochfrisur. Das letzte Mertens-Schneewittchen in durchschnittlicher Größe war das weiß-rosa Mohnblumen-Schneewittchen von 1979. Danach folgte nur noch das sehr ungewöhnliche Schneewittchen von 1984 in einer riesigen Sondergröße (40 cm) mit Apfel und T-Shirt. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] MERTENS, SNOW WHITES: One of the earliest Mertens Snow Whites figures was the simple (crownless) yellow apple Snow White with the green dwarf in a short hoodie dress from the 1930s. Next came the white Art Deco Snow White with a baby bump, knee-length braid, and the congratulatory flower dwarf in long trousers. This figure was very popular and was produced in the 1930s and 1940s. Then there was a short phase with a skinny little Snow White in bright yellow with a small princess crown. After the Second World War followed a 20-year phase of white-and-yellow (more white than yellow) Snow Whites in many variations. Later came, among others, the light blue ballgown Snow White and the white-and-purple Snow White with the very tall beehive hair. The last regular-sized Mertens Snow White was the white-and-pink poppy Snow White from 1979. The very last Mertens Snow White from 1984 was a huge 40 cm figure with an apple and a T-shirt. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Mertens-Kunst: Zwerg „Gnom mit Edelweiß“ auf braunem Sockel 21cm [EN] Bavarian Edelweiss Dwarf

MERTENS, KÜNSTLER: Die einzig gesicherte Künstlerin ist Ute Mertens (1937-1996), die schon im frühen Jugendalter, also wohl schon ab den 1950er Jahren Entwürfe für Mertens-Kunst gemacht hat. 1950 wurde sie 13, also stammen alle Wandfiguren, die vor 1950 entstanden und noch komplett handbemalt waren, nicht von Ute Mertens. Die Entwürfe der 1930er und 1940er Jahre stammen entweder von Alfred Mertens selbst oder von einer noch unbekannten Künstlerin, eine der drei Frauen, die im ersten Mertens-Atelier in Reutlingen angestellt war. Alfred Mertens war selbst war auch Künstler und ist eventuell für die ganz frühen Wandfiguren im anthroposophischen Stil verantwortlich. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] MERTENS, ARTISTS: The only confirmed artist is Ute Mertens (1937–1996), who began creating designs for Mertens-Kunst in her early teenage years, likely starting in the 1950s. In 1950 she was thirteen, so all wall figures produced before 1950 — which were still entirely hand-painted — cannot be attributed to Ute Mertens. The designs from the 1930s and 1940s come either from Alfred Mertens himself or from an as yet unknown female artist, one of the three women employed in the first Mertens studio in Reutlingen. Alfred Mertens was also an artist and may have been responsible for the very early wall figures in the anthroposophic style. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1960er Mertens-Kunst: „Kessi“ mit Trägerrock, Siebdruck 18cm [EN] Jumping Jack Girl in Blue Skirt

MERTENS, HAMPELMÄNNER: Der große Hersteller von Märchen-Holzbildern, Alfred Mertens, hat im letzten Jahrhundert auch mehrere Hundert verschiedene Hampelmänner produziert, mit teilweise sehr hohen Auflagen, wie zum Beispiel die berühmten Enten „Quack“ und „Quacksi“ aus den 1960er-Jahren. Auch bekannte Künstler entwarfen Hampelmänner für Mertens-Kunst; Ostheimer designte beispielsweise die „Michel“-Figur. Die allermeisten Hampelmann-Figuren wurden jedoch von Ute Mertens entworfen, der Tochter von Alfred Mertens. Manchmal steht der ganze Name, manchmal nur die gedruckte Signatur „Ute“ auf diesen Figuren, oft unten seitlich auf einem Fuß. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 MERTENS, JUMPING JACKS: Alfred Mertens did not only produce German Wall Figures, but also several hundred different jumping jack toys in the last century—some in very high quantities, like the famous duck “Quack” from around the 1970s. There were also designs by Mertens from famous artists, such as the 1974 “Michel” figure by Ostheimer, labeled “Made in Western Germany.” However, most of the jumping jack figures were designed by Ute Mertens, the daughter of Alfred Mertens, with her full name on the backs. Some of her early figures carry only her printed signature “Ute,” often on the side of one of the feet. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Mertens-Kunst: Gänsemagd mit blondem Zopf rotem Kopftuch, Siebdruck 24cm [EN] Goose Girl with Blond Braid

LANGHAAR-MÄDCHEN: Besonders in den sehr frühen Jahrzehnten der vergangenen Märchen-Holzbild-Ära entstanden viele Wandfiguren mit langen Haaren. Von Mertens gab es in den 1930er-Jahren die wundervollen „Wasserfallhaare“, bei denen die Mädchen den berühmten Märchenbuch-Illustrationen von Brünhild Schlötter ähneln und sehr lange Haare oder Zöpfe haben. Ob Brünhild Schlötter vielleicht einmal für Alfred Mertens Entwürfe gezeichnet hat? Das würde mich sehr interessieren! Erst in den späteren Fünfzigern, mit dem Wirtschaftswunder und den Babyboomern, kamen schließlich auch die praktischen Kurzhaarfrisuren für Mädchen in Mode: Mertens entwarf zu dieser Zeit das wunderschöne Pusteblume-Mädchen mit kurzem Haar, in einem roten Kleidchen. Die Figur gehört zu meinen absoluten Lieblingen!

[EN] LONG HAIR GIRLS: Especially in the first decades of the now bygone German Wall Figures era, many girl figures had long hair—either open or braided. From the manufacturer Mertens came those breathtakingly beautiful “waterfall hair” girls of the 1930s, very much resembling the famous Brothers Grimm storybook illustrator Brünhild Schlötter. I wonder if Brünhild Schlötter may have actually made designs for Alfred Mertens at one time? Does anyone know? Only in later decades—starting in the 1950s, with the economic miracle era and the baby boom—did girls’ hairstyles change and the short crop became fashionable. I especially love a Mertens figure from that time: the little Blowflower Girl in her short red dress. It’s one of my all-time favorites. (Buch/25)

1960er Mertens-Kunst: Sieben Raben mit Halsband, Siebdruck 23cm [EN] 7 Ravens with Necklace

MERTENS, EPOCHEN: Man kann die Holzbilder von Alfred Mertens in Antik, Jahrhundertmitte und Vintage einteilen. Die antiken Figuren aus den frühen 1930er-Jahren waren komplett handbemalt und hatten teilweise noch Elemente vom Jugendstil oder auch Art Deco Stil. Beispiel: das frühe Sieben-Raben-Schwesterchen mit Haarreif. In der Jahrhundertmitte wurden die Figuren kleiner, was mit dem Materialmangel im Zweiten Weltkrieg zusammenhing und später beibehalten wurde. Die Figuren aus den 1940er-Jahren sind zum größten Teil noch handbemalt, aber spätestens in den 1950er-Jahren begann Mertens-Kunst, die schmalen Grundformen (Gesichter, Hände, Umrisse) aufzudrucken, während der Rest der Figur noch handbemalt wurde – auch die Seitenränder. Zu den Vintage-Figuren zählen all die Holzbilder, die schon vollständig im Siebdruckverfahren hergestellt worden sind – ungefähr ab den 1960er- bis zu den 1980er-Jahren, als schließlich die allerletzten Kinder-Wandfiguren von Mertens erschienen. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, Christiane Dietz)

🇬🇧 MERTENS, ERAS: You can divide the German Wall Figures by Alfred Mertens into antique, mid-century, and vintage. The antique wood plaques are from the early 1930s and completely hand-painted. Some of them also include elements of Art Nouveau and Art Deco style—for example, the early Seven Ravens sister with the hairband. Around the middle of the last century, the figures became smaller due to the material shortages during the Second World War. Most of the 1940s wood plaques were still entirely hand-painted. By the 1950s, however, Mertens-Kunst began printing the slim base shapes—faces, hands, and outlines—while the rest of the figure was still painted by hand, including the edges. The vintage wall figures were fully screen-printed, roughly from the 1960s to the 1980s, when the very last fairy tale motifs were designed by Mertens-Kunst. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1960er Mertens-Kunst: Bremer Stadtmusikanten, Siebdruck 26cm [EN] Bremen Town Musicians without Base

MERTENS, KLUGE RÜCKSEITEN: In den 1960er-Jahren bekamen die Märchen-Holzbilder von Alfred Mertens maschinenbedruckte Rückseiten: Name, Ort, Copyright-Jahr, Titel der Figur in drei Sprachen und jahrzehntelang „Made in Western Germany“. Das bedeutete, jede Figur war jederzeit schnell für den Export bereit und brauchte keinen zusätzlichen Auslandsstempel. Und jedes einzelne Wort war „international“ gewählt: „© 1972 by Alfred Mertens Pfullingen“ – kein unnötiges deutsches Wort dazwischen wie „Hersteller“, das man im Ausland nicht verstehen würde. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] MERTENS, CLEVER BACKS: From the 1960s on, the German Wall Figures by Alfred Mertens had machine-printed text on their backs: the manufacturer’s name and town, the copyright year, the figure’s title in German, English, and French, and for many years the phrase “Made in Western Germany.” This meant that each figure was instantly ready for export—no additional hand-stamp like those used by other producers for items shipped abroad. Every single word was chosen to be as internationally understandable as possible: for example, “© 1972 by Alfred Mertens Pfullingen.” No superfluous German words like Hersteller (producer); no confusing letters like Ä, Ö, or Ü. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1970er Mertens-Kunst: Späte Zwergengruppe mit Tannen, Siebdruck 14x12cm [EN] Dwarf Group with Pine Trees

MERTENS, ZWERGENGRUPPEN: Die Zwergengruppen von Mertens-Kunst haben sich über ein halbes Jahrhundert lang entwickelt – gleich blieb nur, dass es immer drei Zwerge auf einer Figur waren, die zusammen eine solche Zwergengruppe bildeten. Die frühen Holzbilder waren noch komplett handbemalt und hatten wunderschöne, oft bodenlange Zipfelmützen. An der Kinderzimmerwand ergab sich immer eine Art Dreiklang: In der Mitte hing die Wandfigur mit dem Schneewittchen, das einen Zwerg schon bei sich hatte. Rechts und links daneben jeweils eine Figur mit drei Zwergen, also zwei Zwergengruppen auf jeder Seite – eine mit Rechtsblick und eine mit Linksblick –, so dass sie immer auf das Schneewittchen schauten. So ergab sich der Klassiker: Schneewittchen und die sieben Zwerge. In den späten Jahrzehnten bekamen die Zwergengruppen zusätzliche Attribute, zum Beispiel Zwergengruppe mit Marienkäfer, Zwergengruppe mit Schmetterling, Zwergengruppe mit Vogel, Zwergengruppe mit Hase, Zwergengruppe mit Pilz, Zwergengruppe mit Blume oder Zwergengruppe mit Tanne. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] MERTENS, DWARF GROUPS: The dwarf groups by Alfred Mertens developed over the course of half a century. The one constant was that each wood plaque always showed three dwarfs. The early ones were still completely hand-painted and featured beautiful, often floor-length stocking caps. A full nursery wall set typically included three figures: in the center, the Snow White figure with one dwarf already by her side, and on either side one group of three dwarfs—one looking to the right, one to the left—so that they all appeared to be looking at Snow White. This created the classic setup: Snow White and the Seven Dwarfs. In later decades, the dwarf groups received specific attributes, such as dwarf group with ladybug, dwarf group with butterfly, dwarf group with bird, dwarf group with bunny, dwarf group with toadstool, dwarf group with flower, or dwarf group with fir tree. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Mertens-Kunst: Buckelkatze vom Hänsel-und-Gretel-Diorama, Handbemalt 22cm [EN] Large Humpback Cat

GARDEROBEN, MESSLATTEN, DIORAMEN: Die meisten Hersteller von Märchen-Holzbildern haben damals auch größere Zusatzprodukte angefertigt. Kindergarderoben kamen zum Beispiel von Mertens, Heller, Kleur & Profiel (Niederlande) und von Grossmann Reit im Winkl in Bayern. Viele Manufakturen stellten außerdem Kindermesslatten her. Eine der schönsten Messlatten von Mertens-Kunst zeigt Kinder aus verschiedenen Nationen und Epochen – heute politisch unkorrekt, etwa Indianer, Maya-Junge, Eskimo, Japan-Mädchen im Kimono, Griechenland-Mädchen in antiker Kleidung, Holland-Mädchen, Afrika-Mädchen im Bastrock und ein Mexiko-Junge. Dioramen ohne Garderobenfunktion wurden etwa bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts produziert; die größte Vielfalt stammt von den Münchner Herstellern, zum Beispiel mit dem gestiefelten Kater und einer Märchenkutsche. Mertens stellte auch sehr kleine Dioramen mit Mini-Figuren her, etwa Schneewittchen mit den sieben Zwergen auf einer schmalen Holzleiste. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] COAT RACKS, GROWTH CHARTS, DIORAMAS: Most manufacturers of German Wall Figures in the last century also produced larger supplementary items. Children’s coat racks came, for example, from Mertens, Heller, Kleur&Profiel (Netherlands), and Grossmann. Many producers also made children’s growth charts. One of the most beautiful Mertens growth charts shows children from various nations and historical eras—most of them now politically incorrect: for example, Native American boy, Mayan boy, Eskimo (Inuit) girl, Japanese girl in a kimono, Greek girl in ancient attire, Dutch girl, African girl in a raffia skirt, and a Mexican boy. Dioramas without coat rack function were produced until the 1960s; the greatest variety came from Munich manufacturers—such as a Puss in Boots figure with a fairy tale carriage. Mertens also made very small dioramas with mini-figures, like a Snow White with all the seven dwarfs, mounted on a narrow wooden strip. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)