1960er Edelholz Freiberg als VEB Olbernhau: Froschkönig-Prinzessin im braunen Streifenkleid, Handbemalt, 25 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1960s Edelholz Freiberg as VEB Olbernhau: Frog Prince Princess in Brown Striped Dress, Hand-painted, 25 cm, German Wall Figure

EDELHOLZ FREIBERG, RÜCKSEITEN: Edelholz Freiberg wurde 1942 gegründet. Auf den Rückseiten der ersten Märchen-Holzbilder stand meistens noch der Firmenname “Edelholz Freiberg” in sehr kleinen Buchstaben geschrieben. In dieser Phase gab es zwei verschiedene Stempel: zunächst einen sehr kleinen runden Stempel (manchmal mit einem zusätzlichen Papieretikett mit dem Namen „Edelholz-Werkstätte“) und später einen rechteckigen Stempel. Vermutlich in den 1960er-Jahren kam es schließlich zur Enteignung durch die DDR. Der neue Rückseiten-Stempel lautete: „VEB Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau“ – häufig zusätzlich mit der Ergänzung „EVP“ (Einzelhandelsverkaufspreis). Die Währung war damals die DDR-Mark. Viele der Bilder kosteten 4,95 M oder auch 5,40 M.

🇬🇧 EDELHOLZ FREIBERG, BACKS: Edelholz Freiberg was founded in 1942. On the back of their first German Wall Figures, you usually find the company’s name, written in very small letters. During that early phase, there were two stamps: first, a very small round one (sometimes with an additional paper label bearing the name “Edelholz-Werkstätte”), and later, a rectangular stamp. Presumably in the 1960s, the Communist GDR turned the company into a state-owned enterprise, a so-called “VEB.” The new back stamp read: “VEB Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau,” often with the additional “EVP” (fixed retail price). The currency back then was the GDR-Mark. Many wall figures were priced at 4.95 M or 5.40 M. (9/5)

1960er Münchner-Kunst: Kleine Froschkönig-Prinzessin im roten Morgenmantel auf rotem Herzsockel, 17 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1960s Münchner-Kunst: Small Frog Prince Princess in Red Dressing Gown on Red Heart Base, 17 cm, German Wall Figure

MÜNCHNER, ÜBERSICHT: Der Hersteller „Münchner-Kunst“ existierte etwa ein halbes Jahrhundert lang, von den 1930er- bis 1970er-Jahren, mit mehreren Besitzern. Deshalb verwende ich auch den Genre-Namen „Münchner-Kunst“ für diese Figuren. Auf den frühen Märchen-Holzbildern stand auf der Rückseite häufig „Münchner Kinder-Wandbilder, Handmalerei“. Später gab es manchmal folgende Rückseiten-Namen: „Münchner Kunst und Handwerk“, „Jaeger & Riederer“ sowie „Rie-Bilder ges. gesch.“ Eines der Erkennungszeichen für die Münchner-Kunst der Jahrhundertmitte ist auch folgendes: ein größerer Stempel mit einer dreistelligen Zahl, zum Beispiel „133“ oder „375“.

🇬🇧 MUENCHNER, OVERVIEW: The “Münchner-Kunst” (Munich Art) existed for about half a century, from the 1930s to the 1970s, under several different owners. That’s why I use the genre name “Münchner-Kunst” for these figures. On many early German Wall Figures (fairy tale wood pictures), the back often read: “Münchner Kinder-Wandbilder Handmalerei.” Later on, although more rarely, the following names appeared: “Münchner Kunst und Handwerk,” “Jaeger & Riederer,” and “Rie-Bilder ges. gesch.” A typical mark of Münchner-Kunst around midcentury was also this: a rather large stamp with a three-digit number such as “133” or “375.” (Buch/25)

1950er Münchner-Kunst: Kleines Tapferes Schneiderlein mit Riesenfliegen auf rotem Herzsockel, 17 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Münchner-Kunst: Small Brave Little Tailor with Giant Flies on Red Heart Base, 17 cm, German Wall Figure

MÜNCHNER, ÜBERSICHT: Der Hersteller „Münchner-Kunst“ existierte etwa ein halbes Jahrhundert lang, von den 1930er- bis 1970er-Jahren, mit mehreren Besitzern. Deshalb verwende ich auch den Genre-Namen „Münchner-Kunst“ für diese Figuren. Auf den frühen Märchen-Holzbildern stand auf der Rückseite häufig „Münchner Kinder-Wandbilder, Handmalerei“. Später gab es manchmal folgende Rückseiten-Namen: „Münchner Kunst und Handwerk“, „Jaeger & Riederer“ sowie „Rie-Bilder ges. gesch.“ Eines der Erkennungszeichen für die Münchner-Kunst der Jahrhundertmitte ist auch folgendes: ein größerer Stempel mit einer dreistelligen Zahl, zum Beispiel „133“ oder „375“.

🇬🇧 MUENCHNER, OVERVIEW: The “Münchner-Kunst” (Munich Art) existed for about half a century, from the 1930s to the 1970s, under several different owners. That’s why I use the genre name “Münchner-Kunst” for these figures. On many early German Wall Figures (fairy tale wood pictures), the back often read: “Münchner Kinder-Wandbilder Handmalerei.” Later on, although more rarely, the following names appeared: “Münchner Kunst und Handwerk,” “Jaeger & Riederer,” and “Rie-Bilder ges. gesch.” A typical mark of Münchner-Kunst around midcentury was also this: a rather large stamp with a three-digit number such as “133” or “375.” (Buch/25)

1950er Eva Günther: Hellblaue Froschkönig-Prinzessin mit goldener Krone und rotem Sockel, DDR, Handbemalt, 20 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Eva Günther: Light Blue Frog Prince Princess with Golden Crown and Red Base, GDR, Hand-painted, 20 cm, German Wall Figure

EVA GÜNTHER, ÜBERSICHT: Zehn Jahre lang kannte ich nur den Rückseiten-Stempel dieser Märchen-Holzbilder – drei Tannen und der Buchstabe G. Im Dezember 2024 erhielt ich dankenswerterweise eine E-Mail von Herrn Schmidt aus Radeberg bei Dresden, der die Künstlerin noch persönlich gekannt hatte. Er schrieb mir: „Es handelt sich um Eva Günther (1932–1997). Sie war Malerin und Grafikerin, ausgebildet an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt, und lebte seit den 1950er-Jahren mit ihrem Ehemann Horst Günther (1928–1993) in Erfurt in einem neu gebauten Eigenheim, in dem sich auch Atelier und Werkstatt befanden. Es war also zu DDR-Zeiten ein kleiner selbstständiger Kunstgewerbe-Familienbetrieb, in dem diese Märchenfiguren und die Lieblinge der DDR-Sandmännchen-Fernsehsendung entworfen und einzeln in Handarbeit hergestellt wurden … In späteren Jahren war Eva Günther als Zeichenlehrerin und Kunsterzieherin am Gymnasium des Erfurter Ursulinen-Klosters tätig.“

🇬🇧 EVA GUENTHER, OVERVIEW: For ten years, I only knew the backstamp of these German Wall Figures–three fir trees and the letter G. In December 2024, I was grateful to receive an email from Mr. Schmidt from Radeberg near Dresden, who had known the artist personally. He wrote: “Her name was Eva Günther (1932–1997). She was a painter and graphic artist, trained at the Burg Giebichenstein University of Art near Halle (Saale) in Saxony-Anhalt, and from the 1950s onward she lived with her husband Horst Günther (1928–1993) in Erfurt in a newly built home, which also housed their studio and workshop. During the GDR era, this was a small, independent arts and crafts family business, where these fairy tale figures and the beloved characters from the East German Sandman TV show were designed and individually handmade … In later years, Eva Günther worked as an art teacher at the Ursuline Monastery high school in Erfurt.” (translated) (Buch/25)

1950er Edelholz Freiberg: Niedliches Zopf-Sterntaler in blauer Variante, Handbemalt, 21 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Edelholz Freiberg: Cute Braided Star Money Girl in Blue Version, Hand-painted, 21 cm, German Wall Figure

EDELHOLZ FREIBERG, ANNONCE: Edelholz Freiberg stellte damals Tausende von Märchen-Holzbildern her. In einer Freiberger Zeitungsannonce von 1952 wird der Name der Inhaberin genannt: Margarethe Edel. In der Anzeige wird die Bezeichnung „Edelholz-Werkstätte“ für diese Manufaktur verwendet – ein Name, der sich auch auf der Rückseite einiger Märchen-Holzbilder von Edelholz Freiberg findet. Hier der genaue Wortlaut der damaligen Annonce: „Edelholz-Werkstätte, Margarethe Edel, Inhaber des Gütezeichens. Advents- und Weihnachtsartikel, Osterartikel, Schmuckdosen, Teller, Leuchten für Kindertagesstätten. Freiberg in Sachsen, Kirchgasse 15. Zur Messe in Leipzig: Grassi-Museum, Stand 15 und Petershof, I. Stock, Stand 107 b.“

🇬🇧 EDELHOLZ FREIBERG, BASIC OVERVIEW: This manufacturer from the Ore Mountains produced German Wall Figures from the 1940s to presumably the 1960s under its own name. The owner–and most likely also the artist–was Margarethe Edel. The name “Edelholz” (literally “precious wood”) likely stems from her surname and fits well with the high quality of the figures. “Edelholz Freiberg” was officially registered in the Freiberg commercial register in 1942, during the Second World War. Most likely in the 1960s, the company was nationalized by the GDR and became part of the “VEB Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau,” which continued to produce German Wall Figures under that name for at least another decade. (Buch/25)

1950er Eva Günther: Süßes Aschenputtel mit dickem Zopf, DDR, Handbemalt, 16 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Eva Günther: Sweet Cinderella with Thick Braid, GDR, Hand-painted, 16 cm, German Wall Figure

EVA GÜNTHER, ÜBERSICHT: Zehn Jahre lang kannte ich nur den Rückseiten-Stempel dieser Märchen-Holzbilder – drei Tannen und der Buchstabe G. Im Dezember 2024 erhielt ich dankenswerterweise eine E-Mail von Herrn Schmidt aus Radeberg bei Dresden, der die Künstlerin noch persönlich gekannt hatte. Er schrieb mir: „Es handelt sich um Eva Günther (1932–1997). Sie war Malerin und Grafikerin, ausgebildet an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt, und lebte seit den 1950er-Jahren mit ihrem Ehemann Horst Günther (1928–1993) in Erfurt in einem neu gebauten Eigenheim, in dem sich auch Atelier und Werkstatt befanden. Es war also zu DDR-Zeiten ein kleiner selbstständiger Kunstgewerbe-Familienbetrieb, in dem diese Märchenfiguren und die Lieblinge der DDR-Sandmännchen-Fernsehsendung entworfen und einzeln in Handarbeit hergestellt wurden … In späteren Jahren war Eva Günther als Zeichenlehrerin und Kunsterzieherin am Gymnasium des Erfurter Ursulinen-Klosters tätig.“

🇬🇧 EVA GUENTHER, OVERVIEW: For ten years, I only knew the backstamp of these German Wall Figures–three fir trees and the letter G. In December 2024, I was grateful to receive an email from Mr. Schmidt from Radeberg near Dresden, who had known the artist personally. He wrote: “Her name was Eva Günther (1932–1997). She was a painter and graphic artist, trained at the Burg Giebichenstein University of Art near Halle (Saale) in Saxony-Anhalt, and from the 1950s onward she lived with her husband Horst Günther (1928–1993) in Erfurt in a newly built home, which also housed their studio and workshop. During the GDR era, this was a small, independent arts and crafts family business, where these fairy tale figures and the beloved characters from the East German Sandman TV show were designed and individually handmade … In later years, Eva Günther worked as an art teacher at the Ursuline Monastery high school in Erfurt.” (translated) (Buch/25)

Märchen-Holzbilder / Fotoalbum: 1950er Baby-Figur von Edelholz Freiberg auf dem Cover

1950er Edelholz Freiberg (?): Winziges Kissen-Baby auf Fotoalbum-Cover, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Edelholz Freiberg (?): Tiny Pillow Baby on Photo Album Cover, German Wall Figure

MINI-FIGUREN: Einige der größeren Märchen-Holzbild-Manufakturen stellten im letzten Jahrhundert auch Figuren in Minigrößen her. Diese Mini-Größen wurden vor allem für die Weihnachtsdekoration hergestellt, als Christbaumschmuck. Man verwendete die teilweise winzigen Größen aber auch für Mobiles, Kinder-Messlatten, Wanduhren, kleine Dioramen, Kerzenhalter, Tischkartenhalter und Ähnliches.

🇬🇧 MINI FIGURES: Many of the large German Wall Figure manufacturers also produced miniature figures in the last century. These were primarily made for Christmas decorations, such as Christmas tree ornaments. These sometimes very tiny figures were also used for mobiles, measuring sticks, wall clocks, small dioramas, candle holders, place card holders, and similar items. (Buch/25)

Kurt Süß mit Widmung „Für Marcus Weihnachten 1964“: Barfuß-Aschenputtel in schöner Ausführung, DDR, 19 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 Kurt Süß with Dedication “For Marcus Christmas 1964”: Barefoot Cinderella in Beautiful Design, GDR, 19 cm, German Wall Figure

KURT SÜSS, ÜBERSICHT: Der ehemalige Kunstgewerbehersteller Kurt Süß aus Meißen konnte etwa zwanzig Jahre lang unter seinem eigenen Namen produzieren, wohl von den 1940er- bis 1960er-Jahren. Vermutlich in den späten Sechzigerjahren wurde die Manufaktur in einen VEB (Volkseigener Betrieb) der DDR (1949–1990) umgewandelt. Kurt Süß hat vor allem Märchen-Holzbilder hergestellt – sowohl der frühen Phase wie auch in den VEB-Jahrzehnten. Darüber hinaus produzierte er kleine Kerzenhalter mit Mini-Engeln oder Kindern, ebenfalls in beiden Phasen. Eine der bekanntesten Figuren von Kurt Süß war der Kleine Muck, rasant und farbenfroh auf einer Wolke fliegend.

🇬🇧 KURT SÜSS, OVERVIEW: Kurt Süß from Meissen could produce under his own name for about 20 years, most likely from the 1940s to the 1960s. Presumably in the late 1960s, his company was turned into a “VEB,” a publicly owned company during the Communist GDR regime (1949–1990). Kurt Süß mainly produced fairy tale motifs—in his early years as well as in the VEB decades. He also created charming little candle holders with tiny angels and children, also in both phases. One of the most popular Kurt Süß wood plaques was the Little Muck—very colorful and speedily flying on a cloud. (Buch/25)

1960er Rie-Bilder/Münchner-Kunst: Oktoberfest-Tanzpaar mit Dirndl und Lederhosen, 25 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1960s Rie-Bilder: Oktoberfest Dancing Couple with Dirndl and Lederhosen, 25 cm, German Wall Figure

RIE-BILDER: Die „Rie-Bilder“ waren vermutlich späte Figuren der Münchner-Kunst, aus den 1960er und 1970er Jahren. Sie sind größer, aus dickerem Holz und haben eine geweißte Rückseite. Auf einigen findet man folgenden Stempel: „Rie-Bilder ges. gesch.“ Manche Motive sind fast gleich, zum Beispiel die rote Froschkönig-Prinzessin auf blauem Herz-Sockel: In den 1950er-Jahren 17 cm klein, als Rie-Bilder 27 cm groß. Die Größe, das dicke Holz sowie der halbrunde Wiesen-Sockel erinnern an die frühen „Münchner Kinder-Wandbilder“ aus den 1930er-Jahren. War es ein „Back to the Roots“? Der Name „Rie-Bilder“ könnte von „Riederer“ kommen; die Manufaktur wurde in den 1950er und 1960er Jahren von Gerhard Jaeger und Josef Riederer geführt. Die späteren Besitzer der Münchner-Kunst hießen anders: Emil Knies und danach E. Hübner. Die Abmeldung war am 4.12.1981. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

[EN] RIE-BILDER: The “Rie-Bilder” from the 1960s and 1970s seem to be successors of the Münchner-Kunst. Rie-Bilder are larger, made of thicker wood, and have whitened backs. Sometimes, you can find the stamp on the back: “Rie-Bilder ges. gesch.” Some of the motifs are almost identical, for example the red Frog Prince princess on a blue heart base, which used to be 17 cm tall but became 27 cm as a Rie-Bilder figure. The larger size, thicker wood, and meadow base strongly resemble the early “Munich Art” figures from the 1930s. Could it have been a “back to the roots” approach? The name Rie-Bilder might come from “Riederer,” because the company Münchner-Kunst was managed by Gerhard Jaeger and Josef Riederer in the 1950s and 1960s. However, their successors had very different names: Emil Knies and later E. Hübner. The deregistration was on December 4th, 1981. Does anyone know more about Rie-Bilder (Rie-Pictures) or the Münchner-Kunst? I’d be glad to learn more about them. (From the Book: Vintage German Wall Figures, Die Ära der Märchen-Holzbilder, 2025, Christiane Dietz)

1950er Irmscher Figuren: Ausschreitendes Hänschen Klein, DDR, Karl-Marx-Stadt, Handbemalt, 17 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Irmscher Figuren: Striding Little Hans, GDR, Karl-Marx-Stadt, Hand-painted, 17 cm, German Wall Figure

IRMSCHER FIGUREN: Von diesem Hersteller aus der ehemaligen DDR kenne ich etwa ein Dutzend Motive; die meisten sind klassische Märchenfiguren. Auf der Rückseite findet man oft folgenden Stempel: „Irmscher Figuren, Karl-Marx-Stadt“. Karl-Marx-Stadt heißt heute wieder Chemnitz. Die Irmscher Figuren sind etwas kleiner und aus etwas dickerem Holz als üblich. Die Farben haben oft einen leichten Gelbstich, es wurden dicke, satte Farben verwendet, und ein ebenso dicker und satter Firnis (Schutzschicht). Schöne und originelle Arbeiten von Irmscher Figuren, die ich von keiner anderen Manufaktur kenne: ein Schneewittchen mit Suppenterrine, ein gähnendes Dornröschen mit den vielen reizenden Details und eine grüne Froschkönig-Prinzessin mit einem großen doppelten Rüschenkragen.

🇬🇧 IRMSCHER FIGUREN: I know about a dozen different German Wall Figures from this manufacturer from the former GDR; most are classic Brother Grimm characters. The following stamp can often be found on the back: „Irmscher Figuren, Karl-Marx-Stadt.” Karl-Marx-Stadt is now called Chemnitz again. The Irmscher figures are slightly smaller and made of a bit thicker wood than usual. The colors often have a slight yellow tint. They have a thick color layer and an equally thick and rich varnish (protective layer). Here are some examples of the beautiful and original works of Irmscher Figuren that I don’t know from any other manufacturers: A Snow White with a soup tureen, a yawning Sleeping Beauty with lots of lovely details and a green Frog Princess with a large double ruffled collar. (Buch/25)