1940er Pappefigur German Wall Figure Unbekannt Aschenputtel 16 cm

1940er Unbekannt: Seltenes schönes Aschenputtel als Pappe-Figur im Rundrahmen, 16 × 16 cm 🇬🇧 1940s Unknown: Rare Beautiful Cinderella as Cardboard Wall Figure in Round Frame, 16 × 16 cm

MINI-FIGUREN: Einige der größeren Märchen-Holzbild-Manufakturen stellten im letzten Jahrhundert auch Figuren in Minigrößen her. Diese Mini-Größen wurden vor allem für die Weihnachtsdekoration hergestellt, als Christbaumschmuck. Man verwendete die teilweise winzigen Größen aber auch für Mobiles, Kinder-Messlatten, Wanduhren, kleine Dioramen, Kerzenhalter, Tischkartenhalter und Ähnliches.

🇬🇧 MINI FIGURES: Many of the large German Wall Figure manufacturers also produced miniature figures in the last century. These were primarily made for Christmas decorations, such as Christmas tree ornaments. These sometimes very tiny figures were also used for mobiles, measuring sticks, wall clocks, small dioramas, candle holders, place card holders, and similar items. (Buch/25)

1940er Pappefigur German Wall Figure Unbekannt Rotkäppchen 16 cm

1940er Unbekannt: Seltenes schönes Rotkäppchen als Pappe-Figur im Rundrahmen, 16 × 16 cm 🇬🇧 1940s Unknown: Rare Beautiful Little Red Riding Hood as Cardboard Wall Figure in Round Frame, 16 × 16 cm

PAPPE-FIGUREN: In den Kriegsjahren (Zweiten Weltkrieg) stiegen einige Hersteller von Märchen-Holzbildern auf Pappe um, wegen des Materialmangels. Auf eigenen dieser Kriegsware-Figuren steht auf der Rückseite ein Hinweis-Stempel, dass die Produktion „vorübergehend auf Pappe“ erfolgt. Das ist zum Beispiel bei einer handbemalten Aschenputtel-Figur der Fall, die leider einen schlecht lesbaren Hersteller-Stempel hat: Es scheint das Wort „Kunsttruhe“ zum Namen zu gehören und es ist auch eine Truhe abgebildet. Neben den Kriegspappe-Bildern gab es auch Manufakturen, die ohne Not Pappe-Figuren herstellten, viele davon wurden sogar handbemalt. Sie sind aber eher die Ausnahme in der Märchen-Holzbild-Ära (1920er bis 1980er).

🇬🇧 CARDBOARD FIGURES: Some manufacturers of German Wall Figures switched from wood to cardboard during the Second World War, mainly because there was a shortage of plywood and other materials. I found a stamp on the back of some cardboard figures that translates to: “Painted on cardboard for a while”. I’ve seen this for example on a hand-painted Cinderella figure with yet another stamp on the back with the producer’s name: Unfortunately it’s hard to decipher, it seems to be the word “Kunsttruhe” (Art Chest) and there is even a picture of a chest in the stamp. There are also some producers that made cardboard figures outside the Second World War. They are all an exception though in the German Wall Figures era, which lasted from the 1920s to the 1980s and had one thing in common: They were wood plaques. (Buch/25)

1930er Märchenholzbild German Wall Figure Kunstgewerbliche Handarbeit Zwerg 14 cm

1930er Unbekannt „Kunstgewerbliche Handarbeit“: Kleiner Rundkappen-Zwerg, 14 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1930s Unknown “Arts and Crafts Handwork”: Small Round Cap Dwarf, 14 cm, German Wall Figure

KUNSTGEWERBLICHE HANDARBEIT: Auf der Rückseite dieser historischen und meist eher kleinen Märchen-Holzbilder steht fast immer „Kunstgewerbliche Handarbeit“ und eine Motivnummer, die mit „No“ abgekürzt ist. Deshalb nenne ich sie auch die „Unbekannte No-Serie“. Produziert wurde wohl in den 1930er- und 1940er-Jahren, wobei während des Zweiten Weltkriegs offenbar auf das Material Pappe umgestiegen wurde – vermutlich war das Holz in der Kriegszeit knapp geworden. Das ging damals vielen Herstellern so. Diese Manufaktur hat auch sehr viele kleine Tischkartenhalter im gleichen Stil hergestellt. Weiß jemand den richtigen Namen des Herstellers? Bitte schreiben Sie mir!

🇬🇧 KUNSTGEWERBLICHE HANDARBEIT: On the back of these historical and mostly rather small German Wall Figures, they almost always stamped “Kunstgewerbliche Handarbeit,” meaning handmade arts and crafts. And there was a motif number, too, abbreviated as “No.” That’s why I also call it the “Unknown No Series.” They were probably produced in the 1930s and 1940s, although during the Second World War, cardboard was apparently used instead of wood—presumably due to the material shortages during wartime. That happened to other producers, too. This manufacturer also made many tiny place card stands in the same style. Does anyone know the correct name of the manufacturer? Please get in touch! (Buch/25)

Datum 1941 Märchenholzbild German Wall Figure Unbekannt Schneewittchen 26 cm

Unbekannt mit Datierung 1941: Schneewittchen in Pastellfarben, Handbemalt, 26 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 Unknown dated 1941: Snow White in Pastel Colors, Hand-painted, 26 cm, German Wall Figure

1940er Märchenholzbild German Wall Figure Unbekannt Froschkönig

1940er Unbekannt: Große blaue Froschkönig-Prinzessin mit langem weißem Schleier, Handbemalt, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Unknown: Large Blue Frog Prince Princess with Long White Veil, Hand-painted, German Wall Figure

1930er Märchenholzbild Dutch Wall Figure Unbekannt Holland/Druck Zwerg 19 cm

1930er Unbekannt Holland: Nacktknie-Zwerg mit erhobenem Thanksgiving-Braten, 19 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1930s Unknown Holland: Naked Knees Gnome Holding Up Thanksgiving Roast, 19 cm, Dutch Wall Figure

HOLLAND, HANDARBEID/HANDBEMAHLT: Es gibt schöne, sich sehr ähnelnde Wandfiguren aus den Niederlanden, vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Manchmal steht „Handarbeid Holland“ (häufig in rot) oder „Handbemahlt“ auf der Rückseite. „Handarbeid“-Beispiele: Pelikan-Reiter, Zaun-Kinder, Waschzuber-Mädchen und ein Angler-Zwerg, an dem man die Technik der Motivaufbringung erkennt, denn auf der Rückseite ist das gleiche Motiv aufgedruckt, nur unbemalt. „Handbemahlt“-Beispiele: ein Junge mit einem Fußball, ein Junge mit einer Kerze und ein Mädchen mit einer riesigen Tasche. Manchmal findet man nur (oder zusätzlich) die Zahl 1, 2, 3 oder 4 und teilweise einen dreieckigen Papieraufhänger. Es könnte sein, dass es sich immer um den gleichen Hersteller handelt. Vermutlich von einem anderen Produzenten stammen die Niederlande-Figuren mit den dicken braunen gedruckten Umrissen, zum Beispiel ein erschöpfter Fliegenpilz-Zwerg. Weiß jemand mehr darüber? Bitte schreiben Sie mir!

🇬🇧 HOLLAND, HANDARBEID/HANDBEMAHLT: There are charming and very similar wall figures from the Netherlands, most likely from the 1930s and 1940s. Sometimes the back says “Handarbeid Holland” (often in red) or “Handbemahlt” (hand-painted). Examples for “Handarbeid”: Pelican Rider, Fence Children, Washtub Girl, and a Fishing Gnome, which reveals the motif application technique as the same motif is printed on the back—just unpainted. “Handbemahlt” examples include: Boy with Football or Candle, Girl with Giant Bag. Sometimes only the numbers 1, 2, 3 or 4 appear, and occasionally a triangular paper hanger is attached to the back. They might all come from the same manufacturer. Other figures with thick brown printed outlines, such as an exhausted fly agaric gnome, likely stem from a different Dutch producer. Does anyone know more? Please get in touch! (Buch/25)

1930er Märchenholzbild German Wall Figure Kunstgewerbliche Handarbeit Schneewittchen 16 cm

1930er Unbekannte „Kunstgewerbliche Handarbeit“: Kleines Kronen-Schneewittchen in zwei Versionen, Handbemalt, 16 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1930s Unknown “Artisanal Handicraft”: Little Crowned Snow White in Two Versions, Hand-painted, 16 cm, German Wall Figure

KUNSTGEWERBLICHE HANDARBEIT: Auf der Rückseite dieser historischen und meist eher kleinen Märchen-Holzbilder steht fast immer „Kunstgewerbliche Handarbeit“ und eine Motivnummer, die mit „No“ abgekürzt ist. Deshalb nenne ich sie auch die „Unbekannte No-Serie“. Produziert wurde wohl in den 1930er- und 1940er-Jahren, wobei während des Zweiten Weltkriegs offenbar auf das Material Pappe umgestiegen wurde – vermutlich war das Holz in der Kriegszeit knapp geworden. Das ging damals vielen Herstellern so. Diese Manufaktur hat auch sehr viele kleine Tischkartenhalter im gleichen Stil hergestellt. Weiß jemand den richtigen Namen des Herstellers? Bitte schreiben Sie mir!

🇬🇧 KUNSTGEWERBLICHE HANDARBEIT: On the back of these historical and mostly rather small German Wall Figures, they almost always stamped “Kunstgewerbliche Handarbeit,” meaning handmade arts and crafts. And there was a motif number, too, abbreviated as “No.” That’s why I also call it the “Unknown No Series.” They were probably produced in the 1930s and 1940s, although during the Second World War, cardboard was apparently used instead of wood—presumably due to the material shortages during wartime. That happened to other producers, too. This manufacturer also made many tiny place card stands in the same style. Does anyone know the correct name of the manufacturer? Please get in touch! (Buch/25)

1970er Märchenholzbild German Wall Figure Unbekannt Schneewittchen 21 cm

1970er Unbekannter Hersteller D.B.G.M. (Deutsches Bundes-Gebrauchtsmuster): Ungewöhnliche runde Bergwerkzwerge mit Wald und Mond, Siebdruck, 21 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1970s Unknown Manufacturer D.B.G.M.: Unusual Round Mining Dwarfs with Forest and Moon, Screen-printed, 21 cm, German Wall Figure

KLEINE MANUFAKTUREN: Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele verschiedene Hersteller von Märchen-Holzbildern es im letzten Jahrhundert gegeben hat. Es waren sicherlich viele Hundert verschiedene. Einige hatten einen Namen auf der Rückseite, einige nicht. Zu den kleinen Manufakturen gehörten zum Beispiel Hosenmatz, Oltmanns, Heye, Handi, Pfeil, Rügen-Märchen-Kunst, Pavillon, Klara Luise Sturm, Gerheina und Silva.

🇬🇧 SMALL MANUFACTURERS: It’s always astonishing how many different manufacturers of German Wall Figures there were in the last century. There were certainly hundreds of them. Some had a name on the back, some didn’t. Examples of small manufacturers include Hosenmatz, Oltmanns, Heye, Handi, Pfeil, Rügen-Märchen-Kunst, Pavillon, Klara Luise Sturm, Gerheina, and Silva. (Buch/25)

1930er Märchenholzbild German Wall Figure HMF Schneewittchen Königin 22 cm

1930er Unbekannt mit Dreiecks-Stempel „HMF“: Böse Schneewittchen-Königin mit Zauberspiegel, Handbemalt, 22 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1930s Unknown with Triangle Stamp “HMF”: Evil Snow White Queen with Magic Mirror, Hand-painted, 22 cm, German Wall Figure

UNBEKANNTE MANUFAKTUREN: Es gab im letzten Jahrhundert sehr viele Hersteller von Märchen-Holzbildern; es waren sicher viele Hundert verschiedene. Ich bin immer froh, wenn ein Herstellername auf der Rückseite einer Figur steht. Oft ist das aber nicht der Fall und ich bin auf Hinweise von anderen angewiesen. Wenn Sie etwas über mir unbekannte (oder auch bekannte) historische Holzbild-Manufakturen wissen, melden Sie sich bitte! So viel Wissen ist schon verloren gegangen, aber manchmal können sich die Nachfahren einer Manufaktur, zum Beispiel Enkel oder Urenkel noch daran erinnern oder jemand kennt jemanden, der bei einem Hersteller der alten Wandfiguren gearbeitet hat, in Deutschland oder auch in anderen Ländern, vie zum Beispiel den Niederlanden.

🇬🇧 UNKNOWN MANUFACTURERS: There were so many manufacturers of German Wall Figures in the last century–it must have been hundreds of different ones. I’m always happy when there’s a producer’s name on the back of a wood picture. But very often that’s not the case and I need help from others out there. If you know something about unknown old manufactures (or about known ones, too,)–please get in touch! So much knowledge is already gone, but sometimes the descendants of a manufacturer, for example grandchildren or great-grandchildren might remember things or someone might know someone who once worked for a producer of the old children’s wall figures, in Germany or other countries, for example the Netherlands, too. (Buch/25)

1930er Märchenholzbild German Wall Figure Unbekannt Rumpelstilzchen 21 × 20 cm

1930er Unbekannt: Entfesseltes breitformatiges grünes Rumpelstilzchen auf rotem Sockel, 21×20 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1930s Unknown: Unleashed Wide Format Green Rumpelstiltskin on Red Base, 21×20 cm, German Wall Figure

MIT SOCKEL: Viele der frühen Märchen-Holzbilder aus dem letzten Jahrhundert hatten einen Sockel. Damit ist das untere Ende der Figur gemeint, das meist eine dreieckige Form hatte. Dieser Sockel ermöglichte das Einfügen der Figur in ein Märchen-Diorama (von Mertens auch „Fries“ genannt) oder eine Kindergarderobe, ohne dass von dem eigentlichen Motiv etwas abgeschnitten werden musste. Die meisten dieser Sockel waren braun, aber es gab auch bunte Sockel – allerdings seltener. Die frühen Bremer Stadtmusikanten von Mertens hatten zum Beispiel einen gelben Sockel, und auch einige der frühen Sieben Raben von Mertens hatten bunte Sockel in Blau und Grün. Auch Heller hatte manchmal bunte Sockel, beispielsweise bei den tanzenden Maikinder mit blauem Blumenkranz aus den 1930er-Jahren: Sie tanzen mitten in einem großen, frühlingsgrünen Sockel.

WITH BASE: Many of the early German Wall Figures from the last century had a base. This refers to the lower end of the figure, which often had a triangular shape. This base made it possible to insert the figure into a fairy tale diorama (also called a frieze) or a children’s coat rack without having to trim the actual motif. Most of these bases were brown, but there were also colorful ones, although they were less common. The early Bremen Town Musicians by Mertens, for example, had an orange base, and some of the early Seven Ravens by Mertens had colorful bases in blue and green. Heller also used colorful bases occasionally—for example, the dancing May children with a blue flower crown from the 1930s: they are dancing in the middle of a large green base. (Buch/25)