1940er Märchenholzbild Gerheina Zwerg, Zwergenbeschützer, Abbruch

1940er Gerheina: Zwergen-Beschützer ohne Schwert, Handbemalt 19cm [EN] Dwarf Protektor with Raised Shield

GERHEINA: Die reizenden Märchen-Holzbilder der „Gerheina-Werkstätten“ stammen vermutlich aus den 1930er und 1940er Jahren. Alle Figuren sind sehr originell und zeichnen sich durch einen grünen Sockel mit kunstvoller schwarzer Verzierung an der Unterseite aus. Auf einem der Holzbilder wurde die Widmung „Weihnachten 1944“ auf der Rückseite von Hand vermerkt. Der Name „Gerheina“ ist ungewöhnlich; möglicherweise – ähnlich wie bei „Ravi“ – handelt es sich um eine Kombination aus zwei Vornamen, etwa „Gerhard Heinrich“. Auf den Rückseiten befindet sich neben dem Namensstempel stets auch ein Titelstempel der jeweiligen Figur. Zu den bekannten Motiven gehören der „Zwergen-Beschützer“ mit Schwert und Schild, der „Zwergen-König“, „Zwerg Fliegenpilz“, „Sterngucker“, das „Schusterlein“, ein Rumpelstilzchen und der „Nimmersatt“ mit Bierfass und Krug. Weiß jemand mehr über die Gerheina-Werkstätten? Bitte schreiben Sie mir!

[EN] GERHEINA: The German Wall Figures from the „Gerheina Werkstätten“ likely date back to the 1930s and 1940s. All figures are very original and feature a green base with a finely crafted black decoration at the bottom. One wood picture bears a handwritten dedication: “Christmas 1944” (translated). The name “Gerheina” is quite unusual and may be a compound (like “Ravi”) — possibly derived from two names, such as “Gerhard Heinrich.” On the backs, in addition to the Gerheina name stamp, there is always another stamp with the figure’s title. Known motifs include the “Dwarf Protector” with sword and shield, the “Dwarf King,” the “Toadstool Dwarf,” the “Stargazer,” the “Little Shoemaker,” a Rumpelstiltskin, and the “Glutton” with beer barrel and mug (all translated). Does anyone know more about Gerheina? Please get in touch! (Buch/25)

1940er Märchenholzbild Eifelkunst Däumelinchen, rote Tulpe

1940er Eifelkunst: Däumelinchen in der roten Tulpe, Handbemalt 24cm [EN] Thumbelina in Red Tulip

ANDERSEN: Das ist der große Unterschied zwischen den Gebrüdern Grimm und Hans Christian Andersen, dass die Andersen-Märchen zum Genre der „Kunstmärchen“ gehören, ausgedacht von Hans Christian Andersen aus Dänemark (1805–1875), während die Brüder-Grimm-Märchen sehr alte Märchen sind; nach neueren Theorien teilweise nicht nur Hunderte, sondern sogar mehrere tausend Jahre alt. Die meisten Märchen-Holzbilder zu Andersen-Märchen stammen von der Manufaktur Asti-Kunst aus Dänemark (letzte Jahrhundertmitte). Einige Beispiele: Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern, Die kleine Meerjungfrau, Des Kaisers neue Kleider, Das Feuerzeug, Die Hirtin und der Schornsteinfeger und Die wilden Schwäne. Andersen-Märchen-Holzbilder von anderen Herstellern: Die Prinzessin auf der Erbse (Mertens und Ravi), Die Prinzessin und der Schweinehirt (Heller, Hilla, Erika Bartels), Däumelinchen (Mertens, Ravi, Eifelkunst) und Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern (Ravi, Hilla).

[EN] ANDERSEN: The major difference between the Brothers Grimm and Hans Christian Andersen is that the Andersen fairy tales are so-called “artistic fairy tales,“ invented by Hans Christian Andersen from Denmark (1805–1875), while the Brothers Grimm fairy tales are very old fairy tales; according to more recent theories, some are not just hundreds, but thousands of years old. Most Wall Figures based on Andersen fairy tales came from Asti in Denmark. Examples include: The Little Match Girl, The Little Mermaid, The Emperor’s New Clothes, The Tinderbox, The Shepherdess and the Chimney Sweep, and The Wild Swans. Andersen motifs from other manufacturers include: The Princess and the Pea (Mertens and Ravi), The Princess and the Swineherd (Heller, Hilla, Erika Bartels), Thumbelina (Mertens, Ravi, Eifelkunst), and The Little Match Girl (Ravi, Hilla). (Buch/25)

1930er Märchenholzbild Eva Goede Hans im Glück, Beutel

1930er Eva Goede: Marschierender Hans im Glück mit Gold, Handbemalt 15cm [EN] Marching Hans in Luck with Gold

EVA GOEDE: Diese Manufaktur hat vermutlich in den 1930er Jahren Märchen-Holzbilder produziert. Der Rückseiten-Stempel ist in alter deutscher Schrift (Frakturschrift) gehalten: „Eva Goede, Kunstgewerbe-Atelier?, Uslar-Solling (Niedersachsen), Lange Straße 37“. Zu den bekannten Motiven gehören ein Dornröschen auf dem Thron mit Prinz, ein Rotkäppchen mit angedeuteten Schleifenschuhen sowie ein ungewöhnlicher Hans im Glück mit Goldbeutel und Gans.

[EN] EVA GOEDE: This manufacturer likely produced their German Wall Figures in the 1930s. The stamp on the back is set in old German script (Fraktur): “Eva Goede, Kunstgewerbe Atelier?, Uslar-Solling (Lower Saxony), Lange Straße 37.” Known motifs include a Sleeping Beauty on a throne with a prince, a Little Red Riding Hood with stylized bow shoes, and an unusual Hans in Luck holding a bag of gold and a goose. (Buch/25)

1940er Märchenholzbild Ingeborg Adam Zwerg, Kirschen-Ohren

1940er Ingeborg Adam: Zwerg mit Kirschen über den Ohren, Handbemalt 18cm [EN] Little Dwarf with Cherries on Ears

INGEBORG ADAM: Den Stempel „Ingeborg Adam, Kunstgewerbe Lüneburg“ (oft mit dem Zusatzstempel „Handarbeit“) tragen die kleinen Sorgenfalten-Zwerge und wohl auch das grüne Mantelkleid-Schneewittchen mit dem filigranen Blumenbouquet (ich kenne nur ein Vorderseiten-Foto), wohl alle aus den 1940er Jahren. Die Gesichter bestehen aus vielen kleinen gestrichelten Linien – sogar die Augenlider sind so gezeichnet. Die Zwerge haben folgende Attribute: Kirschen, Erdbeere, Geige plus Musiknoten im Sockel, Buch, Stock und Fliegenpilz plus Notenblatt. Es gibt ähnliche Figuren mit dem schwer leserlichen Stempel „Noah-Kunst“ (ev. auch Noa-Kunst), zum Beispiel ein Sterntaler mit Silbersternen. Ob „Ingeborg Adam“ vielleicht tatsächlich nur ein Kunstgewerbe-Geschäft und nicht der eigentliche Hersteller war? Dann könnten diese Figuren vielleicht doch zur Noah-Kunst gehören. Weiß jemand mehr darüber? Bitte schreiben Sie mir!

[EN]  INGEBORG ADAM, LÜNEBURG: The little worry-creased gnomes and probably also the green coat-dress Snow White with the delicate flower bouquet (I only have a front photo) bear the stamp “Ingeborg Adam, Kunstgewerbe Lüneburg” (often with the additional stamp “Handarbeit”), probably all from the 1940s. The faces consist of many small dashed lines; even the eyelids are drawn like that. The dwarfs have the following attributes: cherries, strawberries, violin plus music notes on the base, book, hiking stick and fly agaric mushroom plus music sheet. I know very similar figures with the difficult-to-read stamp “Noah-Kunst” (maybe “Noa-Kunst”), for example a Star Money Girl with silver stars. Did the stamp from “Ingeborg Adam” actually just mean an arts and crafts store and not the actual manufacturer? Then perhaps all these figures could belong to “Noah-Kunst” after all. Does anyone know more about that? Please get in touch! (Buch/25)

1940er Märchenholzbild Hedwig Deutschmann, Hänsel Gretel Hexenhaus, kurze Hosen

1940er Hedwig Deutschmann: Hexenhaus mit Kurze-Hosen-Hänsel, Handbemalt 26×22cm [EN] Large Witch’s House with Short-Pants Hansel

HEDWIG DEUTSCHMANN: Von Hedwig Deutschmann kenne ich bisher nur ein ungewöhnliches Hexenhaus mit einem Kurze-Hosen-Hänsel, das vermutlich um 1940 herum entstanden ist. Die Figur ist recht groß und aufwändig gearbeitet: Neben Hänsel, Gretel und der Hexe sieht man eine hübsche schwarze Katze, den rauchenden Schornstein, eine gelbe Blumenranke, einen seitlichen Wasserabfluss mit einem Hahnenkopf als Verzierung und ein Dach voll mit vielen verschiedenen filigran gezeichneten Lebkuchen. Der Rückseiten-Stempel enthält nur drei Wörter: „Hedwig Deutschmann“, und darüber steht der Anfang des Wortes „Kunst“. Es könnte sich natürlich durchaus um ein Kunstgewerbe-Geschäft handeln, aber die Figur scheint eine Manufakturen-Arbeit zu sein, und vermutlich hat dieser Hersteller im letzten Jahrhundert mehr als nur dieses eine Motiv hergestellt: In jedem Fall ist es die schöne Figur mit dem Hedwig-Deutschmann-Stempel. Weiß jemand mehr darüber? Bitte schreiben Sie mir!

🇬🇧 HEDWIG DEUTSCHMANN: So far I only know of an unusual witch’s house wall figure by “Hedwig Deutschmann,” showing Hansel in short pants, most likely from around 1940. The figure is quite large and crafted in elaborate detail: beside Hansel, Gretel and the witch you see a lovely black cat, a smoking chimney, a yellow flower vine, a side water spout shaped like a rooster’s head and a roof full of delicately painted gingerbread tiles. The back stamp only contains three words: “Hedwig Deutschmann” and above that the beginning of the word “Kunst” (art). It may have been an arts and crafts store, but this particular figure appears to be manufacturer quality. It is likely that this producer made more than just this one motif — but for now, this is the only known figure with the “Hedwig Deutschmann” stamp. Does anyone know more about this? Please get in touch! (Buch/25)

1930er Märchenholzbild Eifelkunst Gänsemagd, rot, groß

1930er Eifelkunst: Frühe Gänsemagd im langen Punktekleid, Handbemalt 29cm [EN] Antique Goose Maid in Long Red Dress

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EIFELKUNST, STEMPEL: Ilse Schneider hat drei Arten von Logos beziehungsweise Stempeln auf den Rückseiten ihrer Märchen-Holzbilder verwendet. Anfang der 1930er-Jahre waren es drei kaum lesbare, stilisierte Buchstaben: Zwei schräg eingeritzte Buchstaben „E“ und „K“ (für Eifelkunst), dazwischen ein „S“ für Schneider, das fast wie ein „Z“ aussah. Später folgte ein gut lesbares, eingeprägtes „Eifelkunst“ – und schließlich ein einfacher Farbstempel, der nicht mehr ins Holz eingeprägt wurde.

[EN] EIFELKUNST, STAMPS: Ilse Schneider used three types of logos or stamps on the backs of her German Wall Figures. In the early 1930s, she carved three barely legible letters into the backs: an “E” and a “K” for Eifelkunst, with an “S” for Schneider in between, which almost looked like a “Z”. Later, there was a clearly legible “Eifelkunst” impressed into the wood, and finally a simple ink stamp that was no longer carved in. (Buch/25)

1930er Märchenholzbild Niedersachsen-Kunst Aschenputtel, Ofenhocker, O-Mund

1930er Niedersachsen-Kunst: Aschenputtel auf Ofen sitzend, Handbemalt 18×20cm [EN] Cinderella Sitting on Stove

1930er Niedersachsen-Kunst: Aschenputtel auf Ofen sitzend, Handbemalt 18×20cm [EN] Cinderella Sitting on Stove

NIEDERSACHSEN-KUNST: Dieser Hersteller hat in den 1930er und vielleicht auch noch in den frühen 1940er Jahren Märchen-Holzbilder produziert, aber auch Kindermotive und Zwerge. Sie wurden alle handbemalt. Auf vielen der Figuren kann man unten ein Grasbüschel sehen, und die Augen wurden mit braunem Bleistift gezeichnet, wie das auch bei Heller der Fall war. Vielleicht wurde die Werkstatt im Zweiten Weltkrieg ausgebombt? Ich kenne jedenfalls keine späteren Produkte dieses Herstellers. Weiß jemand mehr über Niedersachsen-Kunst? Bitte schreiben Sie mir!

[EN] NIEDERSACHSEN-KUNST: This manufacturer produced many German Wall Figures in the 1930s and maybe in the early 1940s, too. Most of those wood plaques were the classic Brothers Grimm’s motifs, but there were also children and dwarfs. All of them were hand-painted. On many of their figures you’ll find grass sprouting at the bottom. The eyes were painted with a brown pencil, like Heller did, too. This producer doesn’t seem to have survived the Second World War, maybe they got bombed out, like other manufacturers, too. Does anyone know more about this wonderful historic manufacturer? Please get in touch! (Buch/25)

1930er Märchenholzbild K. Kunstgewerbe, Hänsel Gretel, Hexe, Sonenbrille

1930er „K. Kunstgewerbe“: Hänsel, Gretel und Sonnenbrillen-Hexe, Handbemalt 13cm [EN] Hansel, Gretel and Sunglasses Witch

K. KUNSTGEWERBE: Von diesem Hersteller kenne ich bisher nur eine einzige kleine Figur, eine ungewöhnliche und übergriffige kleine Sonnenbrillenhexe, vermutlich aus den 1930er-Jahren. Hänsel oder Gretel (man kann es nicht genau sehen, weil die Hexenhand hinter den Köpfen der Kinder ist) werden im Gesicht berührt. Die Figur ist gut gezeichnet und hat hinten eine Art Extra-Aufbau – vermutlich für die Aufhängung gedacht. Auf der Rückseite findet sich auch ein runder Stempel: ein großes „K“ mit einem dicken Punkt dahinter. Kreisförmig umrahmt wird dieses „K.“ von dem Wort „Kunstgewerbe“. Wenn ein Kunsthandwerksbetrieb extra einen aufwändigen Stempel entwerfen lässt, darf man vermuten, dass er noch viele weitere Wandfiguren hergestellt hat. Ich bin gespannt, welche antiken Motive von „K. Kunstgewerbe“ ich vielleicht bis 2050 noch kennenlernen werde: In dem Jahr würde ich 87 Jahre alt werden.

[EN] K. KUNSTGEWERBE: I only know one small figure from this manufacturer so far—an unusual and somewhat intrusive little witch with sunglasses, probably from the 1930s. Hansel or Gretel (you can’t see clearly, as the witch’s hand is behind the children’s heads) are being touched on the face. The figure is well drawn and has a kind of extra structure on the back, probably intended for hanging. There is also a round stamp: a large “K” with a thick dot behind it. This “K.” is surrounded in a circle by the word “Kunstgewerbe.” If an arts and crafts producer has an elaborate stamp specially designed, one may assume they produced many more wall figures like the one described. I’m curious to see which antique motifs from “K. Kunstgewerbe” I might come to know by 2050: I would be 87 years old in that year. (Buch/25)

1940er Märchenholzbild Ingeborg Immel Engel, Korkenzieherlocken

1940er Ingeborg Immel: Engel mit Korkenzieherlocken und Kerze, Handbemalt, 23cm [EN] Red Angel with Corkscrew Curls

INGEBORG IMMEL: Von Ingeborg Immel kenne ich bisher nur einen wunderschönen Kerzenengel mit Korkenzieherlocken und mit Tannengrün, das die große weiße Kerze unten umgibt; vermutlich aus den 1940er Jahren. Besonders die Kinderlocken und die Zweige sind sehr filigran gezeichnet, aber auch das rote Kleid mit den kleinen weißen Punkten zeigt genau den Faltenwurf, und das hübsche Gesicht ist ebenfalls besonders kunstfertig gezeichnet. Auf der Rückseite stehen mit Bleistift die Wörter „Original von Ingeborg Immel“, so dass die Wandfigur (und vermutlich noch weitere Figuren) wohl für den Verkauf hergestellt wurde.

[EN] INGEBORG IMMEL: So far, I only know one German Wall Figure by Ingeborg Immel, a beautiful candle angel with corkscrew curls and fir greenery surrounding the large white candle she is holding. The child’s curls and the branches in particular are very delicately drawn, but the red dress with the small white dots also shows the folds exactly, and her face is also particularly skilfully drawn. On the back are the words „Original von Ingeborg Immel“ written in pencil, so this German Wall Figure (and probably other figures, too) were most likely made for sale. They presumably date from the 1940s. (Buch/25)

1940er Märchenholzbild Luzi Domdey Schneewittchen, Kreuzkette

1940er Luzi Domdey: Blaues Schneewittchen mit Kreuzkette, Handbemalt 23cm [EN] Snow White with Golden Head Band

LUZI DOMDEY: Von Luzi Domdey kenne ich bisher ein sehr schönes Märchen-Holzbild – ein großes und ungewöhnliches blaues Schneewittchen mit Kreuzkette, sehr ernst und mit zwei liebevollen Zwergen neben ihr. Auf der Rückseite steht mit Bleistift „Entwurf und Ausführung“ und darunter ein Stempel mit folgendem Text: „Maler-Atelier Luzi Domdey, Wetzlar/Lahn, Barfüßerstraße 8.“ Luzi Domdey hat offenbar auch eigene Kinderbücher gezeichnet und geschrieben; wie vermutlich die schönen Illustrationen und Texte zu dem unveröffentlichten Kinderbuch „Allerlei Sachen zum Lesen und Lachen“ von 1959, mit wunderschönen kolorierten Zeichnungen von Kindern und Tieren. Man findet zum Beispiel einen Kindergeburtstag, ein Jahrhundertmitte-Spielzeuggeschäft und einen kleinen Fliegenpilz, der sich verlaufen hat und glücklich wieder nach Hause findet – zurück zur Fliegenpilz-Mama und den Geschwistern. Weiß jemand mehr über Luzi Domdey? Bitte schreiben Sie mir!

[EN] LUZI DOMDEY: So far, I know one German Wall Figure by Luzi Domdey—a large and unusual blue Snow White with a cross necklace, very serious, with two loving dwarfs next to her. On the back it says “Design and Execution” (translated) in pencil, and below that there is a stamp with the following text: “Maler-Atelier Luzi Domdey, Wetzlar/Lahn, Barfüßerstraße 8.” Luzi Domdey apparently also illustrated and wrote children’s books, most likely including the hand-painted illustrations and texts for the unpublished book “Allerlei Sachen zum Lesen und Lachen” (Many Things to Read and Laugh About) from 1959, with beautiful colored drawings of children and animals. Among them are a mid-century children’s birthday party, a mid-century toy store, and a little fly agaric mushroom who gets lost and then happily finds his way back home—to his mushroom mom and siblings. Does anyone know more about Luzi Domdey? Please get in touch! (Buch/25)