1930er Mertens-Kunst: Babybauch-Schneewittchen, rosa Variante, Handbemalt 23cm 🇬🇧 Pregnant Snow White, Pink Version (Märchen-Holzbild, German Wall Figure) *

MERTENS, SCHNEEWITTCHEN: Eines der frühesten Mertens-Schneewittchen ist das sehr schlichte gelbe Apfel-Schneewittchen, ohne Krone und mit einem grünen Zwerg im kurzen Kleidchen aus den 1930er-Jahren. Danach kam das weiße Art Deco-Schneewittchen mit Babybauch, knielangem Zopf und dem Gratulations-Zwerg mit Blumen und langen Hosen. Die Figur war sehr beliebt und wurde in den 1930er- und 1940er-Jahren tausendfach produziert. Dann gab es kurzzeitig ein mageres kleines Schneewittchen in kräftigem Gelb mit einer kleinen Prinzessinnenkrone. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die zwanzigjährige Phase mit den weiß-gelben (mehr weiß als gelb) Schneewittchen in vielen Varianten. Später folgten unter anderem das hellblaue Ballkleid-Schneewittchen und das lila-weiße Schneewittchen mit Hochfrisur. Das letzte Mertens-Schneewittchen in durchschnittlicher Größe war das weiß-rosa Mohnblumen-Schneewittchen von 1979. Danach folgte nur noch das sehr ungewöhnliche Schneewittchen von 1984 in einer riesigen Sondergröße (40 cm) mit Apfel und T-Shirt.

🇬🇧 MERTENS, SNOW WHITES: One of the earliest Mertens Snow Whites figures was the simple (crownless) yellow apple Snow White with the green dwarf in a short hoodie dress from the 1930s. Next came the white Art Deco Snow White with a baby bump, knee-length braid, and the congratulatory flower dwarf in long trousers. This figure was very popular and was produced in the 1930s and 1940s. Then there was a short phase with a skinny little Snow White in bright yellow with a small princess crown. After the Second World War followed a 20-year phase of white-and-yellow (more white than yellow) Snow Whites in many variations. Later came, among others, the light blue ballgown Snow White and the white-and-purple Snow White with the very tall beehive hair. The last regular-sized Mertens Snow White was the white-and-pink poppy Snow White from 1979. The very last Mertens Snow White from 1984 was a huge 40 cm figure with an apple and a T-shirt. (Buch/25)

1940er Mertens-Kunst: Laufender Hans im Glück mit roter Zipfelmütze auf grünem Sockel, in bunten Nachkriegsfarben, Handbemalt, 22 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Alfred Mertens: Walking Hans in Luck with Red Pointed Cap on Green Base, in Colorful Postwar Colors, Hand-painted, 22 cm, German Wall Figure

MERTENS, FARBEXPLOSION: Die Manufaktur von Alfred Mertens hatte während des Zweiten Weltkriegs besonders stark – so sehr wie kein anderer der großen Hersteller von Märchen-Holzbildern – unter dem Materialmangel gelitten. Die Figuren aus den Kriegsjahren waren klein, blass und matt, denn besonders der Schutzlack (Firnis) war nicht mehr verfügbar gewesen. Das ist der Grund, warum die Mertens-Holzbilder der ersten Nachkriegsjahre extrem hervorstechen: Alle Farben waren wieder verfügbar, auch der Schutzlack, der die Figuren erst richtig zum Leuchten brachte. Das Kriegsende scheint dem Mertens-Team besonderen Mut gemacht zu haben, denn neben der „Farbexplosion“ (bunter als je zuvor!) gab es auch viele neue, außergewöhnlich schöne Motive!

🇬🇧 MERTENS, COLOR EXPLOSION: The wonderful woodcraft manufacturer Alfred Mertens suffered particularly severely from material shortages during the Second World War—more than any other major producer of German Wall Figures. The Mertens wartime wood plaques were small, pale, and dull, especially because the protective varnish was no longer available. That is why the Mertens wood pictures from the early postwar years stand out so vividly: All colors were available again, including the varnish that made the figures truly shine. The end of the war also seems to have given the Mertens team new courage—besides the “color explosion” (more colorful than ever before!), there were also many new and exceptionally beautiful designs. (Buch/25)

1940er Mertens-Kunst: Schmales blaues Sterntaler mit blauen Sternen und blauem Sternenkranz, Handbemalt, 20 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Alfred Mertens: Slim Blue Star Money Girl with Blue Stars and Blue Star Crown, Hand-painted, 20 cm, German Wall Figure

ÄRA: Die Ära der Märchen-Holzbilder dauerte von den 1920er- bis zu den 1980er-Jahren. Vor allem in Deutschland wurden Millionen dieser Kinder-Wandfiguren hergestellt, aber auch im Ausland – besonders in den Niederlanden. Zu den großen deutschen Manufakturen gehörten vor allem Hellerkunst, Mertens-Kunst, Ravi-Kunst, Grossmann Reit im Winkl, Original Bergischer Engel, die Münchner-Kunst und viele mehr. Insgesamt – inklusive der vielen kleinen, inzwischen vergessenen Manufakturen – gab es in Deutschland wohl mehrere Hundert. Und natürlich entstanden auch zahlreiche Laubsägearbeiten, die zu Hause als Hobbyarbeit gefertigt wurden. Meist griff man dabei auf Vorlagen zurück, von denen es im letzten Jahrhundert eine große Auswahl gab.

🇬🇧 ABOUT THE ERA: The era of German Wall Figures lasted from the 1920s to the 1980s. In Germany, millions of these children’s wood pictures were produced, but also in other countries–especially the Netherlands. Large German manufacturers were Hellerkunst, Mertens-Kunst, Ravi-Kunst, Grossmann Reit im Winkl, Original Bergischer Engel, Münchner-Kunst, and many more. In total–including the many small, now-forgotten manufacturers–there were probably several hundred in Germany. And of course, there were also countless hobby craft items made at home, most often based on templates, which were widely available throughout the last century. (9/5)

1940er Mertens-Kunst: Rotkäppchen mit rotem Kleid und schwarzem Gürtel, 19 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Alfred Mertens: Little Red Riding Hood in Red Dress and Black Belt, 19 cm, German Wall Figure

MERTENS, FARBEXPLOSION: Die Manufaktur von Alfred Mertens hatte während des Zweiten Weltkriegs besonders stark – so sehr wie kein anderer der großen Hersteller von Märchen-Holzbildern – unter dem Materialmangel gelitten. Die Figuren aus den Kriegsjahren waren klein, blass und matt, denn besonders der Schutzlack (Firnis) war nicht mehr verfügbar gewesen. Das ist der Grund, warum die Mertens-Holzbilder der ersten Nachkriegsjahre extrem hervorstechen: Alle Farben waren wieder verfügbar, auch der Schutzlack, der die Figuren erst richtig zum Leuchten brachte. Das Kriegsende scheint dem Mertens-Team besonderen Mut gemacht zu haben, denn neben der „Farbexplosion“ (bunter als je zuvor!) gab es auch viele neue, außergewöhnlich schöne Motive!

🇬🇧 MERTENS, COLOR EXPLOSION: The wonderful woodcraft manufacturer Alfred Mertens suffered particularly severely from material shortages during the Second World War—more than any other major producer of German Wall Figures. The Mertens wartime wood plaques were small, pale, and dull, especially because the protective varnish was no longer available. That is why the Mertens wood pictures from the early postwar years stand out so vividly: All colors were available again, including the varnish that made the figures truly shine. The end of the war also seems to have given the Mertens team new courage—besides the “color explosion” (more colorful than ever before!), there were also many new and exceptionally beautiful designs. (Buch/25)

1940er Mertens-Kunst: Ätherisches Sterntaler mit Wasserfall-Haaren, Handbemalt 22cm Märchen-Holzbild [EN] Star Money Girl with Waterfall Hair, German Wall Figure

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MERTENS, NACHAHMUNGEN WERDEN VERFOLGT: Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg war die Not für viele Menschen in Deutschland sehr groß. Besonders das Essen war knapp, und viele hungerten und verhungerten. Mein eigener Vater war damals sechs Jahre alt und ging betteln, denn das Brot, das sein Vater für die sieben Geschwister schickte, war zu wenig und kam oft schimmelig an. Auf dem Schwarzmarkt oder in Geschäften von Freunden (wenn man denn Beziehungen hatte) haben die Menschen viele selbstgebastelte Kopien von Märchen-Holzbildern zum Kauf angeboten. Deshalb haben die Kinder-Wandfiguren von Mertens-Kunst aus dieser Zeit teilweise den Stempel „Nachahmungen werden verfolgt“ auf der Rückseite.

🇬🇧 MERTENS, COPYING WILL BE PROSECUTED: In and after the Second World War, the hardship for many people in Germany was extreme. Food in particular was scarce, and people were starving—even to death. My own father was six years old when he went begging, because the bread his father sent for the seven siblings was not enough and often arrived moldy. On the black market—or in stores of friends, if one was lucky—people also tried to sell homemade copies of German Wall Figures. That’s why some of the wall pictures by Alfred Mertens from that time carry the stamp “Copying will be prosecuted” on the back. (Buch/25)

1940er Mertens-Kunst: Peterchens Mondfahrt mit Strampelanzug, Handbemalt, 18 × 19 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Alfred Mertens: Little Peter’s Journey to the Moon in Romper Suit, 18 × 19 cm, German Wall Figure

PETERCHENS MONDFAHRT: Dieses Märchen schrieb der Autor Gerdt von Bassewitz vor über hundert Jahren. Die tierliebenden Geschwister Peter und Anneliese reisen zum Mond, um dem Maikäfer Herr Sumsemann zu helfen, einen alten Fluch zu brechen und so endlich sein sechstes Beinchen zu bekommen. Peter nimmt seinen Hampelmann und Anneliese ihre Puppe mit auf die Reise. Die meisten Figuren zeigen nur Peter und den Mond. Eine der schönsten Einzelfiguren ist von Alfred Mertens aus den Vierzigerjahren: Peterchen mit Strampelanzug in einer großen Mondsichel.

🇬🇧 LITTLE PETER’S JOURNEY TO THE MOON: This fairy tale was written by Gerdt von Bassewitz. It’s now over a hundred years old. The animal-loving siblings Peter and Anneli are traveling to the moon to help maybug Mr. Sumsemann to undo a curse and get his missing sixth leg back. Little Peter takes his jumping jack toy along, and Anneli her doll. Most wood pictures only show Peter and the moon. The most beautiful single figure is from the forties, made by Alfred Mertens: „Peterchen“ in a romping suit, sitting in a half moon. (Buch/25)

1940er Mertens-Kunst: Küssendes Brüderchen und Schwesterchen auf schwarzem Sockel, 15×17 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Alfred Mertens: Kissing Little Brother and Sister on Black Base, 15×17 cm, German Wall Figure

MERTENS, ÜBERSICHT: Mertens-Kunst hat über sechs Jahrzehnte lang Märchen-Holzbilder hergestellt, von den frühen 1930er- bis zu den späten 1980er-Jahren. Alfred Mertens wurde am 21.3.1898 in Wiesbaden geboren und starb am 29. Juni 1987 in Hallwangen/Dornstetten. Die ersten Kinder-Wandfiguren von Alfred Mertens entstanden Anfang der 1930er-Jahre in Reutlingen, im „Reutlinger Werkhaus“, einem Kunstgewerbegeschäft, das Alfred Mertens mit seiner Frau Maria Mertens 1928 gegründet hatte. Am 5.10.1936 meldete Alfred Mertens seine Werkstatt im nahe gelegenen Pfullingen an: zunächst Panoramastraße 20, später Bergstraße 15 und ab 1971 Carl-Zeiss-Straße 7. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 MERTENS, OVERVIEW: Mertens-Kunst produced German Wall Figures for more than six decades, from the early 1930s to the late 1980s. Alfred Mertens was born on March 21, 1898, in Wiesbaden and died on June 29, 1987 in Hallwangen/Dornstetten. The first fairy-tale wood pictures by Alfred Mertens were created in the early 1930s in Reutlingen, in the “Reutlinger Werkhaus,” a crafts store founded by Alfred and his wife Maria Mertens in 1928. On October 5, 1936, Alfred Mertens registered his workshop in nearby Pfullingen: first at Panoramastraße 20, later at Bergstraße 15, and from 1971 at Carl-Zeiss-Straße 7. (From the book: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

1930er Mertens-Kunst: Orange Sieben Raben mit bodenlangem Kleid, Handbemalt 25cm 🇬🇧 7 Ravens Sister in Floor Long Dress (Märchen-Holzbild, German Wall Figure) *

MERTENS, ÜBERSICHT: Mertens-Kunst hat über sechs Jahrzehnte lang Märchen-Holzbilder hergestellt, von den frühen 1930er- bis zu den späten 1980er-Jahren. Alfred Mertens wurde am 21.3.1898 in Wiesbaden geboren und starb am 29. Juni 1987 in Hallwangen/Dornstetten. Die ersten Kinder-Wandfiguren von Alfred Mertens entstanden Anfang der 1930er-Jahre in Reutlingen, im „Reutlinger Werkhaus“, einem Kunstgewerbegeschäft, das Alfred Mertens mit seiner Frau Maria Mertens 1928 gegründet hatte. Am 5.10.1936 meldete Alfred Mertens seine Werkstatt im nahe gelegenen Pfullingen an: zunächst Panoramastraße 20, später Bergstraße 15 und ab 1971 Carl-Zeiss-Straße 7. (Aus dem Buch: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

🇬🇧 MERTENS, OVERVIEW: Mertens-Kunst produced German Wall Figures for more than six decades, from the early 1930s to the late 1980s. Alfred Mertens was born on March 21, 1898, in Wiesbaden and died on June 29, 1987 in Hallwangen/Dornstetten. The first fairy-tale wood pictures by Alfred Mertens were created in the early 1930s in Reutlingen, in the “Reutlinger Werkhaus,” a crafts store founded by Alfred and his wife Maria Mertens in 1928. On October 5, 1936, Alfred Mertens registered his workshop in nearby Pfullingen: first at Panoramastraße 20, later at Bergstraße 15, and from 1971 at Carl-Zeiss-Straße 7. (From the book: Die Ära der Märchen-Holzbilder, Vintage German Wall Figures, 2025, Christiane Dietz)

1940er Mertens-Kunst: Verblasstes ätherisches Sterntaler mit Wasserfallhaaren, Handbemalt, 22 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1940s Alfred Mertens: Faded Ethereal Star Money Girl with Waterfall Hair, Hand-painted, 22 cm, German Wall Figure

KRIEGSWARE: Viele Hersteller haben im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) weiter produziert, aber oft gab es Materialmangel. Hochwertiger Firnis, Farben und Qualitätsholz fehlten. Material, Logistik, Personal – alles floss in die Rüstung, wenn man nicht gerade gute Beziehungen hatte, wie zum Beispiel Ravi. Ilse Schneider (Eifel) zeichnete im Zweiten Weltkrieg viele Motive vorübergehend auf dickes rechteckiges Holz, es waren also keine Figuren mehr. Die Kriegsfiguren von Alfred Mertens waren klein, blass und traurig – wie die Kriegskinder. Eine Manufaktur aus den Niederlanden hat in den 1940er-Jahren in besonders hohen Auflagen produziert: Deren bekannteste Wandfigur ist der kleine Däumling mit seinen Siebenmeilenstiefeln und Pudelmütze. Vom gleichen Hersteller stammen auch noch folgende Hollandzwerge: der Finstere mit erhobener Laterne, der Verzweifelte auf einem Fliegenpilz und der Grinsende mit dem Fliegenpilz im Arm. Viele dieser Figuren wurden damals von den deutschen Soldaten gekauft, in der Besetzungszeit.

🇬🇧 WAR PRODUCTS: Many manufacturers continued production during the Second World War (1939–1945), but there were often material shortages. High-quality varnish, paints, and wood were lacking. Materials, logistics, staff—everything went into armaments unless one had particularly good connections, such as Ravi in Hamburg. During the Second World War, Ilse Schneider from the Eifel region temporarily painted many motifs on thick rectangular wood plaques—not as fretsaw figures anymore. And Mertens‘ war figures were small, pale, and sad—like war children. A manufacturer in the Netherlands produced particularly large quantities in the 1940s; their most famous wood plaque is Little Thumb with his seven-league boots and a bobble hat. The same manufacturer also produced the following Dutch dwarfs: the sinister one with the raised lantern, the desperate one on a toadstool, and the grinning one with the toadstool in his arms. Many of these figures were purchased by German soldiers during the occupation. (Buch/25)

1950er Mertens-Kunst: Schüchternes Rotkäppchen mit weißer Zopfschleife, 19 cm, Märchen-Holzbild 🇬🇧 1950s Alfred Mertens: Shy Little Red Riding Hood with White Braid Bow, 19 cm, German Wall Figure

MERTENS, REINER MERTENS: Es war wohl der großartige Geschäftsmann Reiner Mertens (Sohn von Alfred Mertens), dem die Manufaktur die sehr hohen Auflagen in den 1960er- und 1970er-Jahren verdankte. Er hat zum Beispiel den kompletten geschäftlichen Teil beim Erwerb des Original Bergischer Engel abgewickelt; unter anderem auch sämtliche Verhandlungen mit Johanna Gruner-Witkop, der vorherigen Besitzerin, die ihren Betrieb damals ausgesprochen gerne verkaufen wollte, womit Mertens eine ernstzunehmende Konkurrentin übernehmen konnte. Das hat mir Frau Gruner-Witkop in persönlichen Gesprächen erzählt, im neuen Jahrtausend, als sie schon neunzig Jahre alt war. Von ihr habe ich auch einen Zeitungsausschnitt von 1967 mit den folgenden Angaben: „HRA 7246 – 21.2.1967: Firma Johanna Gruner-Witkop, Solingen (Wiedenkamper Straße 27). Das Handelsgeschäft ist im Wege der Veräußerung auf Alfred Mertens, Kaufmann in Pfullingen, übergegangen … ab 25. Januar 1967, mit drei Kommanditisten. Einzelprokurist: Reiner Mertens. Pfullingen.“

🇬🇧 MERTENS, REINER MERTENS: The great businessman Reiner Mertens (son of Alfred Mertens) might very well be the one who helped the company become the bestselling producer of German Wall Figures in the 1960s and 1970s. He also managed all business negotiations with Johanna Gruner-Witkop, the former owner of “Original Bergischer Engel”, who sold her company in 1967—thus allowing Mertens to take over a very serious competitor. Johanna Gruner-Witkop kindly shared her memories with me in personal conversations in the new millennium when she was already over 90 years old. From her I also received a newspaper clipping from 1967 with the official statement about the business transfer: “HRA 7246 – 21.2.1967: Firma Johanna Gruner-Witkop… Das Handelsgeschäft ist im Wege der Veräußerung auf Alfred Mertens … übergegangen … Einzelprokurist: Reiner Mertens. Pfullingen”. (Buch/25)